Mit Kirschen gegen Rheuma

Mit dem regelmäßigen Verzehr von Kirschen – oder auch Sauerkirschsaft – lassen sich rheumatische Beschwerden sehr effektiv lindern. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler aus Portland in den USA.

Das US-amerikanische Ärzte-Team hat 20 Frauen im Alter zwischen 40 und 70 Jahren behandelt, die alle unter Osteoarthritis leiden. Das ist eine schmerzhafte Rheumaerkrankung, bei der die Entzündung vom Knochen auf ein Gelenk übergreift. Die Frauen erhielten über drei Wochen täglich entweder zwei Gläser Sauerkirschsaft oder einen anderen Saft.

Danach wurde bei allen Frauen das Blut untersucht. Bei denjenigen, die die gesamte Zeit den Sauerkirschsaft getrunken hatten, waren alle Entzündungswerte im Blut erheblich gesunken. Am meisten bei den Frauen, bei denen zu Beginn der Behandlung die höchsten Entzündungswerte nachgewiesen worden waren.

 

Nicht nur gegen Rheuma und Schmerzen effektiv

Schon vor Jahren hatten Wissenschaftler nachgewiesen, dass Kirschen wahre Gesundbringer sind. Neben der Linderung von Schmerzen können sie Haut, Gewebe, Gefäße und Gelenke vor Alterserscheinungen schützen und das Immunsystem stärken. Bei Sportlern sollen Kirschen einen Muskelkater lindern können.

Das Phänomen steckt in der Schale, denn dort wohnen die Farbstoffe – die sogenannten Anthocyane – die wie Schmerzmittel wirken. Deren hoher Anteil an Antioxidantien – das sind Stoffe, die unsere Körperzellen vor Schäden schützen – lindert chronische Entzündungen – und damit auch Schmerzen.

100 Gramm frische Kirschen weisen ca. 25 Milligramm schmerzstillenden Wirkstoff auf. Je dunkler und saurer die Kirschen, desto besser die Wirkung.

WANC 01.06.2012
Quelle: Oregon Health & Science University, Portland, OR., University of Michigan

 

 





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