Die wichtigsten Fragen auf einen Blick
Auf diesem Portal finden Sie eine Auflistung der wichtigsten Fragen und Antworten zum Themenkreis der rheumatischen Erkrankungen. Wir, ein Team aus Ärzten und Patienten, stellen laufend weitere Fragen und Antworten ein. Wenn Sie bestimmte Themenwünsche haben, schreiben Sie uns!
Ihr Navigator-Team
Was Sie während der Behandlung mit Immunosporin beachten sollten
Aktueller Arzt-Tipp
Wenn Ihr Arzt Ihnen zur Behandlung Ihrer rheumatischen Beschwerden Immunosporin® verschrieben hat, beachten Sie bitte folgendes: Der zugrundeliegende Wirkstoff Ciclosporin gehört zu den sogenannten dosiskritischen Medikamenten. Das heißt, dass schon eine etwas zu geringe Dosis zu Wirksamkeitsverlust und eine etwas zu hohe Menge zu (vermehrten) unerwünschten Wirkungen führen kann. Halten Sie sich hier also bitte ganz genau an die Dosierungs-Vorgaben Ihres Arztes.
Weiterlesen: Was Sie während der Behandlung mit Immunosporin beachten sollten
Kein Kineret, wenn Sie schwanger werden wollen
Aktueller Arzt-Tipp
Kineret® mit dem Wirkstoff Anakinra wird mitunter bei schwerem entzündlichem Rheuma verschrieben. Was dabei wichtig ist: Frauen im gebärfähigem Alter sollten während der gesamten Anwendung und auch etwa ein halbes Jahr danach streng darauf achten, nicht schwanger zu werden. Da Anakinra in die Muttermilch übergeht, wird auch empfohlen, Säuglinge in dieser Zeit nicht zu stillen.
Das gilt natürlich auch andersherum: Wenn Sie schwanger werden möchten, sollten Sie vorher mit Ihrem Arzt einen Medikamentenwechsel vornehmen.
Wie und wann Sie Lantarel am besten einnehmen
Aktueller Arzt-Tipp
Ihr Arzt hat Ihnen zur Linderung Ihrer rheumatischen Beschwerden Lantarel® oder ein anderes Methotrexat-Präparat in Tablettenform verschrieben? Dann wissen Sie bestimmt, dass Sie das Arzneimittel nur einmal wöchentlich und keineswegs öfter einnehmen sollen. Suchen Sie sich dafür einen festen und für Sie weitgehend entspannten Tag aus, zum Beispiel am Wochenende. Nehmen Sie die Tabletten abends und möglichst auf nüchternen Magen ein – unzerkaut und mit reichlich Flüssigkeit.
Humira & Co nicht bei früherer Tuberkulose einnehmen
Aktueller Arzt-Tipp
Wenn Sie unter rheumatoider Arthritis leiden, kann es sein, dass Ihr Arzt eventuell eine Therapie mit sogenannten Biologika, den TNF-Hemmern, in Erwägung zieht. Dabei handelt es sich um Antikörper gegen einen körpereigenen Botenstoff.
Weiterlesen: Humira & Co nicht bei früherer Tuberkulose einnehmen
Bei Therapie mit MTX Hexal möglichst auf Koffein verzichten
Aktueller Arzt-Tipp
Wenn Sie Methotrexat (z.B. MTX Hexal® etc.) verschrieben bekommen haben, sollten Sie bitte folgendes berücksichtigen. Vermeiden Sie übermäßigen Konsum von Kaffee oder koffeinhaltigen Kaltgetränken wie Cola oder schwarzem Tee. Koffein kann durch eine Hemmung des sogenannten Adenosins die Aufnahme des MTX und somit die Wirkung beeinträchtigen (Adenosin ist ein körpereigener Stoff, der wichtige biochemische Botenstoffe beeinflussen kann).
Weiterlesen: Bei Therapie mit MTX Hexal möglichst auf Koffein verzichten
Decortin nicht auf nüchternen Magen einnehmen
Aktueller Arzt-Tipp
Für eine gute Verträglichkeit Ihrer Kortison-Tabletten können Sie selbst etwas tun: Wenn Sie Decortin® oder andere Kortison-Präparate täglich als Tablette einnehmen müssen, sollten Sie diese nicht nüchtern, sondern unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit während oder unmittelbar nach einer Mahlzeit zu sich nehmen.
Auf welche Weise wirkt Kytta-Salbe?
Kytta®-Salbe enthält den pflanzlichen Wirkstoff Beinwell. Das ist eine schon seit dem Mittelalter bekannte Heilpflanze aus der Familie der Raublattgewächse, die damals vor allem gegen Knochenbrüche und offene Wunden eingesetzt wurde. Daher leitet sich auch der Name "Beinwell" ab.
Welche Mittel kennt die Naturheilkunde gegen Rheuma?
Es gibt eine ganze Reihe an Heilpflanzen, die bei Rheuma wirksam sind und auch empfohlen und verschrieben werden – zumindest von naturheilkundlich orientierten Ärzten. In den meisten Fällen beruht die Wirkung dabei auf einer Entzündungshemmung.
Weiterlesen: Welche Mittel kennt die Naturheilkunde gegen Rheuma?
Warum werden bei einer Kortison-Therapie meist zusätzlich Tabletten mit Vitamin D und Kalzium verschrieben?
Um einer Osteoporose vorzubeugen. Denn Kortison kann als Nebenwirkung zu einer Entkalkung des Knochens führen. Dies droht zwar erst bei längerer Einnahme, dennoch werden bei einer Behandlung mit Kortison-Tabletten (Sprays oder Salben sind bei weitem nicht so nebenwirkungsreich), die mehr als ein paar Tage andauert, häufig routinemäßig Vitamin D und Kalzium verordnet.
Warum darf man eine Kortison-Therapie nicht zu rasch absetzen?
Dafür gibt es zwei verschiedene Gründe. Der eine davon ist vor allem zu Beginn der Behandlung relevant, der andere nach einer länger andauernden Therapie. Bevor wir das erläutern, zunächst mal die Grundregel: eine Kortison-Therapie immer lieber schrittweise und langsam reduzieren, also ausschleichen, nie zu abrupt absetzen.
Weiterlesen: Warum darf man eine Kortison-Therapie nicht zu rasch absetzen?
Sollte man wegen der Nebenwirkungen von Kortison nicht lieber mit einer geringen Dosis starten?
Das klingt vernünftig, aber es ist falsch. Das Gegenteil ist der Fall. Man sollte eine Kortison-Therapie lieber mit hoher Dosis beginnen und dann schrittweise reduzieren. Es gilt also die Regel: wennschon, dennschon.
Wie entsteht ein Vollmondgesicht?
Das Vollmondgesicht gilt in der Medizin als typisches Anzeichen für einen erhöhten Kortisonspiegel im Blut. Das kann im Rahmen einer Erkrankung passieren, zum Beispiel wenn ein Tumor in den Nebennieren zu viel des Hormons produziert. Sehr viel häufiger aber ist das Vollmondgesicht Folge einer Kortison-Therapie.
Welche Nebenwirkungen haben Kortison-Tabletten?
Kortison-Tabletten können gerade im akuten Stadium einer rheumatischen Erkrankung oftmals sehr effektiv die Beschwerden lindern. Das hängt mit der stark entzündungshemmenden Wirkung von Kortison zusammen. Denn das, was bei Rheuma zu den Schmerzen und Beschwerden führt, ist letztlich nichts anderes als eine überschießende Entzündungsreaktion des Körpers (meist in den Gelenken). Allerdings geht diese starke Wirkung von Kortison auch mit einer ganzen Reihe an möglichen Nebenwirkungen einher.
Weiterlesen: Welche Nebenwirkungen haben Kortison-Tabletten?
Bei Behandlung mit Tauredon besonders auf die Verträglichkeit achten
Aktueller Arzt-Tipp
Ein möglicher Therapiepfeiler bei Rheuma ist die Anwendung langwirksamer Antirheumatika wie beispielsweise Tauredon® oder Ridaura®, die den Verlauf der Erkrankung abmildern sollen. Diese Basis-Medikamente aus der Gruppe der Gold-Verbindungen sind zwar meist effektiv und hilfreich, können durch ihre unspezifische Wirkweise aber auch diverse, teils schwere Nebenwirkungen verursachen.
Weiterlesen: Bei Behandlung mit Tauredon besonders auf die Verträglichkeit achten
Kann man Rheuma-Schmerzen auch mit Morphium-Präparaten behandeln?
Ja. Bei sehr starken rheumatischen Schmerzen, die sich mit anderen Mitteln nicht ausreichend lindern lassen, kann das durchaus eine vernünftige Option sein. Sogenannte Opioide wie Morphin, Fentanyl oder Oxycodon haben zwar ein gewisses Abhängigkeitspotential. Aber das kann mit geeigneter Wirkstoffauswahl und Dosierung minimiert werden.
Weiterlesen: Kann man Rheuma-Schmerzen auch mit Morphium-Präparaten behandeln?
Kanm man rheumatische Schmerzen mit Paracetamol behandeln?
Ja. Das vor allem aus der Kindermedizin als Fiebersenker bekannte Paracetamol ist ein recht zuverlässiger Schmerzsenker bei rheumatischen Beschwerden. Allerdings wirkt Paracetamol tatsächlich nur auf den Schmerz und nicht auf die Entzündung, wie das zum Beispiel Ibuprofen und Diclofenac tun. Es ist damit bei reinem "Verschleiß-Rheuma" (Arthrose) besser geeignet als bei einer entzündlichen Gelenkentzündung (Arthritis).
Weiterlesen: Kanm man rheumatische Schmerzen mit Paracetamol behandeln?
Kann man Rheuma mit Aspirin (ASS) behandeln?
Man kann, aber es wäre falsch. Zwar kann Acetylsalicylsäure (ASS, z.B. Aspirin®) rheumatische Beschwerden durchaus lindern. Allerdings sind dafür recht hohe Dosen (500-1.000 mg täglich) erforderlich und das kann schon nach wenigen Tagen auf den Magen schlagen. Auf Dauer können dadurch richtige Magengeschwüre oder schwere Magenblutungen entstehen.
Ist Rheuma heilbar?
Nein, wenn es um das komplette Verschwinden der Erkrankung geht. Ja, wenn es um einen langanhaltenden Krankheitsstillstand geht, also eine jahrelange bis jahrzehntelange Periode ohne rheumatische Beschwerden.
Was ist der Rheumafaktor?
Beim Rheumafaktor handelt es sich um eine Gruppe von spezifischen Antikörpern, die bei rheumatischen Erkrankungen häufig im Blut nachweisbar sind. Man müsste also eigentlich in Pluralform von den Rheumafaktoren sprechen, aber auch in der Medizin weicht man ungern von altbekannten Gewohnheiten ab.
Fibromyalgie: Bewegung besser als Pillen
Bei der Fibromyalgie, einem rheumatischen Schmerz-Syndrom, das immer mehr an Häufigkeit zunimmt, hilft Bewegung sehr viel besser als Medikamente. Das berichten jetzt Schmerzforscher der Universität Heidelberg, die die Studien dazu unter die Lupe genommen haben.
Mit Kirschen gegen Rheuma
Mit dem regelmäßigen Verzehr von Kirschen – oder auch Sauerkirschsaft – lassen sich rheumatische Beschwerden sehr effektiv lindern. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler aus Portland in den USA.
Was bedeutet bei einem Rheuma-Medikament die Bezeichnung "retard"?
"Retard" bedeutet wörtlich übersetzt Verzögerung oder Verspätung. Wenn auf einem Medikament die Zusatzbezeichnung "retard" steht, heißt das immer, dass es sich um ein Präparat handelt, bei dem der Wirkstoff im Körper langsamer freigesetzt wird als normalerweise.
Weiterlesen: Was bedeutet bei einem Rheuma-Medikament die Bezeichnung "retard"?
Gicht: Oft zu spät behandelt
Die Stoffwechselerkrankung Gicht wird häufig nicht richtig behandelt. Da es zu Beginn der medikamentösen Therapie oft zu einer Verschlimmerung der Beschwerden kommt, scheuen offenbar viele Ärzte davor zurück. Das zumindest berichtet Prof. Stefan Schewe, Rheumatologe in München, in einer Publikation der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie.
Warum sollten Schmerzmittel wie ASS, Ibuprofen oder Diclofenac nicht gemeinsam mit Kortison eingenommen werden?
Weil alle auf den Magen schlagen. Und zusammen genommen erhöht sich die Gefahr ernster Magenprobleme deutlich.
Woran erkennt man, dass die Rheumamittel den Magen ernsthaft angegriffen haben?
Viele Rheuma-Medikamente können auf Dauer auf den Magen schlagen. Das gilt für Ibuprofen, Diclofenac, Naproxen und viele andere typische Rheumamittel. Bei längerer Anwendung kann die Magenschleimhaut in Mitleidenschaft gezogen werden und es kann auch zu Magenblutungen kommen.
Weiterlesen: Woran erkennt man, dass die Rheumamittel den Magen ernsthaft angegriffen haben?
Kann man verschiedene rezeptfreie Rheuma-Schmerzmittel auch miteinander kombinieren?
Nein, das sollten Sie auf keinen Fall tun. Denn normalerweise lässt sich damit keine bessere Wirkung erzielen. Sehr wohl nimmt aber die Gefahr von Nebenwirkungen zu. Aus diesem Grund wird auch von Kombinationspräparaten (zwei oder noch mehr verschiedene Wirkstoffe in einer Tablette) abgeraten.
Weiterlesen: Kann man verschiedene rezeptfreie Rheuma-Schmerzmittel auch miteinander kombinieren?
Können Rheuma-Medikamente wie ASS, Diclofenac oder Ibuprofen die Erkrankung heilen?
Nein, das können sie nicht. Das kann aber auch kein anderes Rheuma-Medikament. Schmerzmittel aus der Gruppe der "nicht-steroidalen Anti-Rheumatika" (kurz: NSAR; z.B.: Acetylsalicylsäure, Diclofenac, Ibuprofen) lindern aber nicht nur die Gelenkschmerzen, sondern auch den Entzündungsreiz.
Weiterlesen: Können Rheuma-Medikamente wie ASS, Diclofenac oder Ibuprofen die Erkrankung heilen?
Rauchen kann entzündliches Rheuma auslösen
Beim klassischen Rheuma, der rheumatioiden Arthritis, schädigen Entzündungen Knochen und Gelenke. Ursache ist ein verwirrtes Immunsystem, das sich gegen gesunde Bereiche des Körpers wendet. Auslöser dieser Verwirrungen sind Gendefekte sowie Umwelteinflüsse und Infektionen. Wissenschaftler haben in Studien festgestellt, dass der Prozess der Zerstörung durch Rauchen in Gang gesetzt werden kann.
Entzündliches Rheuma: Ärzte fordern frühere Behandlung
Bei entzündlichem Rheuma kommt es darauf, mit der Behandlung nicht zu lange abzuwarten. Denn nur durch eine frühzeitig beginnende Therapie lassen sich die Gelenkzerstörungen aufhalten. Darauf hat jetzt einmal mehr die "Rheuma-Liga" hingewiesen.
Weiterlesen: Entzündliches Rheuma: Ärzte fordern frühere Behandlung
Rheuma bei Frau und Mann ganz unterschiedlich
Unter dem Begriff Rheuma werden etwa 400 Krankheiten zusammengefasst, die Knochen, Muskeln Organe und Bindegwebe befallen können. Allerdings hat sich herausgestellt, dass es auch bei rheumatischen Erkrankungen große Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt.
Sind die Rheumamedikamente Ibuprofen, Diclofenac oder Naproxen magenfreundlicher, wenn man sie als Zäpfchen nimmt?
Nein. Die Möglichkeit der Magenunverträglichkeit der NSAR (NSAR = nicht-steroidale Antirheumatika, z.B. Ibuprofen, Diclofenac, Naproxen, ASS, Aspirin®) besteht unabhängig vom Einnahmemodus.
Warum muss man vor einer Operation angeben, dass man Rheuma-Medikamente einnimmt?
Weil einige Rheumamittel die Blutgerinnung herabsetzen, was bei einer Operation die Blutungsgefahr erhöht. Das gilt speziell für die große Gruppe der NSAR (nicht-steroidale Antirheumatika, z.B. ASS, Naproxen, Ibuprofen, Diclofenac).
Weiterlesen: Warum muss man vor einer Operation angeben, dass man Rheuma-Medikamente einnimmt?
Rheuma erhöht Risiko für Knochenbrüche schon in jungen Jahren
Rheumatoide Arthritis, das ist eine entzündliche Krankheit von Gelenken, erhöht das Risiko von Knochenbrüchen unter Belastung. Bisher hatte man angenommen, dass vor allem Frauen über 50 Jahren davon betroffen sind. Nun stellt eine Studie der US-amerikanischen Mayo Clinic fest, dass bereits junge Frauen mit der rheumatischen Erkrankung ein ebenfalls höheres Risiko für Knochenbrüche tragen.
Weiterlesen: Rheuma erhöht Risiko für Knochenbrüche schon in jungen Jahren
Welche Nebenwirkungen können unter Tiaprofensäure (Surgam®) auftreten?
Die möglichen Nebenwirkungen unter der Einnahme von Tiaprofensäure ähneln denjenigen, die auch unter den anderen Vertretern dieser Substanzklasse (ASS, Ibuprofen, Diclofenac u.a.) auftreten können. Die Wahrscheinlichkeit von Unverträglichkeiten steigt mit der Dosis und der Länge der Anwendung. Viele haben aber auch überhaupt keine Probleme.
Weiterlesen: Welche Nebenwirkungen können unter Tiaprofensäure (Surgam®) auftreten?
Wann darf man Tiaprofensäure nicht einnehmen?
Die Anwendung von Tiaprofensäure ist in folgenden Situationen nicht erlaubt (im Sinne von: gefährlich):
Bei welchen rheumatischen Beschwerden wird Tiaprofensäure (Surgam®) verschrieben?
Tiaprofensäure ist chemisch ein enger Verwandter von Ibuprofen und Naproxen. Der Wirkstoff, der unter dem Handelsnamen Surgam® auf dem Markt ist, wirkt gegen Schmerzen und Entzündungsprozesse im Gelenk.
Weiterlesen: Bei welchen rheumatischen Beschwerden wird Tiaprofensäure (Surgam®) verschrieben?
Wodurch entsteht eine Gicht?
Durch zu viel Harnsäure im Blut. Die Harnsäure ist ein normales Stoffwechselprodukt und hat nichts mit "Urin im Blut" zu tun. Allerdings gibt es bei der Gicht zu viel davon und in der Folge reichern sich Harnsäurekristalle in den Gelenken an.
Welche Nebenwirkungen können unter Ketoprofen (Alrheumun®, Gabrilen®, Phardol®, Spondylon®) auftreten?
Als sehr häufige Nebenwirkungen (mehr als jeder Zehnte betroffen) gelten:
In erster Linie Magen-Darm-Probleme, z.B.:
Was für ein Wirkstoff ist Ketoprofen?
Ketoprofen ist ein Schmerzmittel gegen rheumatische Beschwerden. Der Wirkstoff gehört zur Gruppe der sogenannten NSAR (nicht-steroidale Anti-Rheumatika), zu denen auch Ibuprofen oder Diclofenac zählen.
Sport für Rheumapatienten: Nicht verboten, sondern nützlich
Menschen, die unter rheumatischen Beschwerden leiden, neigen dazu, sich körperlich zu schonen. Das ist ein Fehler, wie unlängst Prof. Bernd Kladny aus Herzogenaurach auf einem Rheumakongress betonte. Denn regelmäßige Bewegung und Sport helfen eher, den Verlauf der Rheumaerkrankung positiv zu beeinflussen.
Weiterlesen: Sport für Rheumapatienten: Nicht verboten, sondern nützlich
Seite 1 von 2

Was Sie während der Behandlung von Immunosporin beachten sollten >>