Die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Psychotherapie, Beratung & Coaching

Auf diesem Portal finden Sie eine Auflistung der wichtigsten Fragen und Antworten zu den Themen Psychotherapie, Beratung & Coaching.

Wir, ein Team aus Ärzten, Psychologen und Patienten, stellen laufend weitere Fragen und Antworten ein.

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Woran erkenne ich, ob ich psychisch krank bin?

Frau - DepressionOft ist es nicht so einfach zu merken, ob eine seelische Belastung so stark ist, dass Sie da alleine nicht mehr raus kommen. Wenn Sie aber zum Beispiel Stimmen hören oder Dinge sehen, die außer Ihnen kein anderer hört oder sieht, ist etwas ganz sicher nicht in Ordnung. Doch die meisten psychischen Störungen ohne einen akuten Auslöser haben erst einmal keine so ganz eindeutigen Symptome. Wenn also kein akuter Auslöser vorliegt, wie zum Beispiel der Verlust eines geliebten Menschen oder ein anderes dramatisches Ereignis, was ist dann?

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Ich schäme mich so, weil ich trinke

Alkohol - Scham - Frau

Ja, das ist so. Alkoholabhängigkeit ist in der Regel mit starken Scham- und Schuldgefühlen verbunden. Wenn Ihre Schamgefühle Sie davon abhalten, sich Hilfe zu holen, ist das mehr als verständlich. Hinzu kommt noch, dass Sie sich schuldig fühlen, weil Sie trinken und dann trinken Sie vielleicht wiederum, weil Sie sich schuldig fühlen.

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Habe ich ein Alkoholproblem?

Frau - Alkoholproblem

Wenn Sie über diese Frage nachdenken, haben Sie möglicherweise schon einen ersten ganz wichtigen Schritt getan. Dieser Schritt besteht darin, dass Sie sich diese Frage stellen. Wenn Sie schließlich feststellen (vielleicht am Ende dieses Artikels), dass Sie kein Alkoholproblem haben, das heißt, wenn Sie nicht alkoholabhängig sind, haben Sie zumindest ein Problembewusstsein dafür.

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Habe ich eine Depression?

Das lässt sich mit ziemlicher Sicherheit dann sagen, wenn folgende Erlebnisse überwiegend oder zum größeren Teil für Sie zutreffen. An erster Stelle steht vielleicht ein Gefühl tiefer Erschöpfung. Nicht die Erschöpfung, die man nach einem anstrengenden Tag spürt. Es ist eher so, dass das Erschöpfungsgefühl von ganz tief innen kommt und stärker wird.

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Was tun, wenn Stimmungstief und Hochgefühl die Nerven strapazieren?

Stimmungsschwankungen haben alle Menschen. Wenn Sie aber spüren, Sie hängen immer wieder in einer Stimmung fest oder Sie sind Ihren Stimmungen mehr oder weniger ausgeliefert, dann sollten Sie genauer hinschauen.

  • Belastet Sie eine wiederkehrend schlechte Stimmung oder eine zu übersteigerte, zu euphorische Stimmung oder auch beides?
  • Wird das mehr?
  • Spüren Sie zunehmend, dass da etwas nicht in Ordnung ist?
  • Und wichtig ist auch, kennen Sie den einen oder anderen Zustand aus früheren Phasen?

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Mein Kind macht mich wahnsinnig: Was tun?

Irgendwann erleben Sie als Eltern oder Elternteil diesen ersten oder auch den tausendsten Moment, wo Sie vor Verzweiflung nicht mehr weiter wissen. „Ich hab dir doch schon tausend mal gesagt....“. Wie sollen Sie denn jetzt tatsächlich umgehen mit dem eigenen „störrischen“ Kind oder dem heftig pubertierenden Sohn oder der pubertierenden Tochter?

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Was heißt das: Alkoholismus ist eine Familienkrankheit?

Es heißt, dass die ganze Familie mitleidet oder in Mitleidenschaft gezogen wird. Es heißt auch, dass die Familie mit daran beteiligt ist, die Krankheit aufrecht zu erhalten. Wenn Sie den zweiten Satz nun lesen, kann es sein, dass Sie empört den Kopf schütteln, was völlig verständlich wäre. Denn was soll das heißen, dass Sie als Familienangehöriger die Krankheit mit aufrecht erhalten, wo Sie doch gar nicht trinken, sondern Ihr Mann, Ihre Frau oder Ihr Vater, Ihre Mutter, Ihr Kind oder andere Verwandte?

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Ist meine Angst noch normal?

AngstVielleicht ist es hilfreich für Sie, erst einmal zu wissen, dass Angst eine sinnvolle und nützliche Empfindung ist. Sie dient vor allem dazu, Sie zu schützen oder Sie vor gefährlichen Situationen zu warnen. Denn Angst erhöht Ihre Aufmerksamkeit und Ihre Handlungsfähigkeit. Angst ist auch für jeden Menschen körperlich deutlich zu spüren. Zum Beispiel als Zittern oder Herzklopfen oder als Magendrücken oder Schwindelgefühl oder als eine andere körperliche Reaktion. Die körperliche Reaktion folgt direkt auf das Gefühl der Angst oder ist fast gleichzeitig mit der Angst spürbar.

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Kann ich einem Heilpraktiker für Psychotherapie vertrauen?

Das entscheiden vor allem Sie selbst. Dazu hilft es Ihnen vielleicht, hier erst mal zu lesen, was so ein Heilpraktiker für Psychotherapie (HP Psych) tun muss, um sich überhaupt so nennen zu dürfen. Zum Beispiel den (kleinen) Heilpraktikerschein beim örtlichen Gesundheitsamt beantragen.

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Hilft Beratung, wenn ich Probleme habe?

Wenn es um belastende Probleme in Familie, Partnerschaft, Erziehung oder im Job geht – dann gibt es professionelle Ansprechpartner, die helfen können. Hierzu gehören bei tiefer gehenden belastenden Problemen, die Sie wirklich krank machen, Psychotherapeuten. Wenn es aber nicht um Therapie gehen soll, können psychosoziale oder psychologische BeraterInnen helfen.

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Was passiert genau in einer Psychotherapie?

In einer Psychotherapie ereignet sich eine Art besonderer hilfreicher oder heilsamer Kommunikation zwischen Ihnen und Ihrem Therapeuten. Anders gesagt, im besten Fall hat diese Kommunikation, die oft in Form von Gesprächen stattfindet, eine heilende Wirkung auf Sie. Zumindest aber, wenn eine Heilung nicht oder nicht vollständig stattfinden kann, wird Ihr seelisches Leid gelindert. Ihnen wird es in der Regel mit der Zeit besser gehen. Doch das ist ein Prozess und dauert seine Zeit.

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Welche Psychotherapie ist die richtige für mich?

Es kommt darauf an. Erstens auf die „psychische Störung“, die Sie vermutlich haben oder die Sie haben könnten. Zweitens kommt es auf die Person des Therapeuten an, ob er zu Ihnen passt. Die Frage nach der Art des Verfahrens hängt nämlich mehr von der Person ab, die sie anbietet, als von dem Verfahren selbst. Wichtig ist auch abzuklären, ob möglicherweise eine organische Ursache für Ihr seelisches Leid vorliegt. Weil es psychische Erkrankungen gibt, die durch organische Ursachen ausgelöst werden.

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Bezahlt die Krankenkasse eine Psychotherapie?

Ja, in Deutschland bezahlen die Krankenkassen eine Psychotherapie. Dazu sind sie gesetzlich verpflichtet. Jedoch muss eine psychische Störung vorliegen, die von den Krankenkassen als solche anerkannt ist. Ob das der Fall ist, kann ein Facharzt, Psychiater oder anerkannter Psychotherapeut feststellen.

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Worauf muss ich bei der Auswahl eines Therapeuten am meisten achten?

Am wichtigsten ist, dass Sie mit dem Therapeuten (ob Frau oder Mann) gut können oder einen guten Draht haben. Sie sollten gut aussuchen, wer am besten zu Ihnen passt. Die Möglichkeit besteht, indem Sie sogenannte Erstgespräche oder Probesitzungen in Anspruch nehmen können. In der Fachsprache sind das die sogenannten probatorischen Sitzungen. Möglich sind fünf bis acht Gespräche.

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Wie lange soll ich warten, bevor ich einen Therapeutenwechsel angehe?

Abwarten – wenn das Unbehagen oder Unwohlsein schon spürbar ist – ist meistens keine gute Idee. Je nachdem, welchen Therapeuten Sie gewählt haben und welches Therapieverfahren dieser Therapeut anwendet, können die Sitzungen ja zwischen zwanzig und hundert Stunden dauern.

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Psychotherapie: Kann ich den Therapeuten wechseln?

Ja. Wenn Sie das Gefühl haben, die Therapie bringt Ihnen nichts, dann macht es keinen Sinn, einfach nur so weiter zu machen. Das kann sich bereits nach wenigen Sitzungen zeigen. Oder aber auch erst mitten in der Therapie, weil es sein kann, dass man es nicht gleich in den ersten Stunden merkt. Therapie ist immer Beziehungsarbeit und Beziehungen entwickeln sich über einen Zeitraum.

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