Gibt es Frühsymptome, die auf Prostatakrebs hinweisen?
So gut wie keine. In der Regel verursacht ein Prostatakarzinom über lange Zeit keine Schmerzen. Und auch Probleme beim Wasserlassen (schwächerer Harnstrahl, unzureichende Blasenleerung, nächtlicher Harndrang) sind eher ein Hinweis auf die gutartige Prostatahyperplasie.
Beim Prostatakrebs treten diese Beschwerden - wenn überhaupt - erst in fortgeschritteneren Stadien auf.
Subjektiv wahrnehmbare Beschwerden spürt man in der Regel erst, wenn der bösartige Tumor der Prostata schon sehr groß geworden ist oder Metastasen (Tochtergeschwülste an anderer Stelle) gebildet hat. Dies können dann sein:
- Probleme oder Schmerzen beim Wasserlassen
- Blut im Urin oder der Samenflüssigkeit
- Schmerzen in der Prostataumgebung
- Rückenschmerzen oder Knochenschmerzen (bei Streuungen in den Knochen)
Da der Prostatakrebs in aller Regel sehr langsam wächst, kann er über viele Jahre unbemerkt bleiben. Entdeckt wird er meist über die Routine-Krebsvorsorgeuntersuchungen.
