Ab welchem PSA-Wert sollte zur Sicherheit nach Metastasen gesucht werden?

Bei Männern, bei denen der Prostatakrebs keine Beschwerden verursacht (was meistens der Fall ist) und bei denen der PSA-Wert unterhalb von 20 ng/ml liegt, kann nach Ansicht der meisten Experten auf eine gezielte Suche nach Fernmetastasen (z.B. im Knochen) verzichtet werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass solche vorliegen, ist dann sehr gering.

Liegen die PSA-Werte hingegen über 20 ng/ml, sollten zur Sicherheit Untersuchungen vorgenommen werden, die das Vorliegen von Fernmetastasen überprüfen. Dazu zählt insbesondere eine Röntgen-Untersuchung der Knochen (Knochen-Szintigraphie). Eine intensivere Diagnostik ist auch dann notwendig, wenn der Tumor die Bindegewebs-Kapsel der Prostata überschritten hat, die benachbarten Lymphknoten befallen sind oder wenn unklare Beschwerden vorliegen (z.B. Knochenschmerzen).

Autor:
Quelle: Deutsches Krebsforschungszentrum

Google-Anzeigen