Flottes Gehen kann gegen Prostatakrebs helfen
Für Männer, bei denen ein Prostatakrebs entdeckt wurde, lohnt es sich offenbar, regelmäßig Sport zu treiben. Wer zum Beispiel einmal pro Woche ein mehrstündiges intensives Walking betreibt, erhöht seine Chancen, dass der Tumor sich nicht weiter ausbreitet. Dies ist das Ergebnis einer Studie der University of California in San Francisco.
Die US-amerikanischen Ärzte hatten knapp 1.500 Männer in die Studie einbezogen, bei denen der Prostatakrebs gerade erst festgestellt worden war. Nach einer zweieinhalbjährigen Beobachtungszeit war die Rate der Rückfälle und der fortgeschrittenen Tumore bei den Männern, die regelmäßig Walking betrieben, um 57% geringer. Regelmäßige Spaziergänge im eher gemütlichen Tempo hatten nicht den gleichen Effekt. Es muss also schon schweißtreibender Ausdauersport sein, so die Schlussfolgerung der Forscher.
Auf welche Weise Sport vor weiterem Krebswachstum schützt, ist unklar. Möglicherweise hat es mit dem günstigen Einfluss auf das Immunsystem und den Hormonstoffwechsel zu tun.
Auch wenn Sport sicher keine Garantie bietet: Der Versuch lohnt sich allemal.
WANC 31.05.2011
Quelle: University of California, Cancer Research, pte
