Gibt es pflanzliche Mittel gegen die Blasenschwäche?
Es gibt verschiedene Formen von Blasenschwäche (Inkontinenz). Bei der Stress-Inkontinenz tritt der ungewollte Harnabgang beim Lachen, Niesen oder beim Heben von Lasten auf. Ursache ist meist eine Bindegewebsschwäche. Hier hilft vor allem ein Beckenbodentraining.
Bei der sogenannten Drang-Inkontinenz ist die Ursache hingegen eine übernervöse Blase. Es kommt zu starkem Harndrang und ungewolltem Harnabgang, auch wenn die Blase nur mäßig gefüllt ist. Hier können zumindest in den leichteren Fällen Blasentees oder pflanzliche Mittel durchaus helfen, die Blase zu beruhigen. Unter den pflanzlichen Wirkstoffen werden vor allem Präparate mit Goldrute oder Kürbis empfohlen.
Phytotherapeutika mit Kürbis sind z.B.:
- Cysto-Urgenin® Kapseln
- Granu Fink Kürbiskerne
- Nomon® mono Kapseln
- Prosta Fink® forte Kapseln
- Vesiherb® Firmtabletten
- Uvirgan® mono Kapseln
- Urgenin® Cucurbitae oleum Kapseln
Phytotherapeutika mit Goldrute sind z.B.:
- Inconturina® SR Tropfen
Darüber hinaus werden auch pflanzlichen Arzneimitteln mit Bärentraubenblättern, Preiselbeeren, Rosmarinblättern oder Tausendgüldenkraut positive Effekte auf die Blasenschwäche zugesprochen.
Weitere Fragen und Antworten zur Blasenschwäche finden Sie unter Navigator-Medizin.de/Harninkontinenz
