Was haben die Wikinger mit der Heilpflanze Angelika zu tun?
Sie brachten sie in unsere Breiten. Die Angelikawurzel, auch Engelwurz genannt, ist ursprünglich im hohen Norden, insbesondere in Skandinavien beheimatet. Die Wikinger, die rund um das Jahr 1.000 n. Chr. immer häufiger in Mitteleuropa einfielen, neben Eroberungen aber auch Handel im Sinn hatten, machten die Angelikawurzel hierzulande populär.
Die Heilpflanze gewann schnell an Beliebtheit und wurde zunehmend in Klostergärten angepflanzt. Auch der berühmte Heilkundler Paracelsus wandte die Heilpflanze Angelika häufig an.
Angesichts der recht raubeinigen Wikinger und ihrer ansonsten damals eher wenig heilenden Absichten ist die Angelika ein durchaus erstaunliches Andenken an diese Zeit.
Autor: Dr. med. Jörg Zorn
