Wodurch wird das Risiko, eine Osteoporose zu bekommen, erhöht?

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Risikofaktoren für das Entstehen einer Osteoporose sind:

  • Kalzium-Mangel
  • Vitamin-D-Mangel
  • zu wenig Bewegung
  • Rauchen

Allerdings ist jeder Mensch von einem langsamen Knochenabbau in höherem Alter betroffen. Es handelt sich also im Grunde um ein natürliches Phänomen. Bereits ab etwa dem 30. Lebensjahr wird mehr Knochensubstanz abgebaut als aufgebaut. Jenseits des 50. Lebensjahres nimmt diese Entwicklung noch weiter zu.

Von einer Osteoporose spricht man aber erst, wenn dieser Prozess besonders ausgeprägt verläuft und die Knochen so viel Substanz verlieren, dass sie brüchig werden. Ob das passiert, ist neben den oben genannten Risikofaktoren auch durch die genetische Veranlagung bedingt.

Frauen haben insbesondere nach den Wechseljahren ein höheres Risiko an Osteoporose zu erkranken als Männer. Das hängt mit dem Östrogenmangel in und vor allem nach den Wechseljahren zusammen, aber auch mit dem von Natur aus zarteren Körperbau.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

 

 

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