Was ist Calcitonin? Und wofür ist es gut?

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Calcitonin ist ein Hormon, das in der Schilddrüse gebildet wird. Es steuert in erster Linie den Kalzium- und Phosphat-Haushalt im Körper.

Calcitonin ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass der Knochen ausreichend mit Kalzium versorgt wird. Das Hormon steuert den Einbau neuen Kalziums in die Knochen und verhindert zugleich, dass zu viel Kalzium im Knochen abgebaut wird. Da auch die Ausscheidung überschüssigen Kalziums über die Nieren durch Calcitonin gefördert wird, sorgt das Hormon insgesamt für eine Reduktion des Kalziumspiegels im Blut.

Wie fast immer im Hormonhaushalt gibt es aber auch einen Gegenspieler: Das Parathormon löst Kalzium aus dem Knochen heraus und führt das Mineral in das Blut zurück.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

 

 

Share on Facebook: Das gefällt mir

Diesen Artikel zum eigenen Facebook-Profil posten. Hier einfach klicken

Fremdwörterlexikon

prev
next

Osteoporose

Der Begriff Osteoporose leitet sich aus dem Griechischen ab: ὀστέον=Knochen und πώρος=Tuffstein. Man spricht auch von ...

Lexikon-Glossar

Weiterlesen

Hypokalzämie

Hypokalzämie ist der medizinische Fachbegriff für einen zu geringen Gehalt an Kalzium im ...

Lexikon-Glossar

Weiterlesen

Osteopenie

Osteopenie bedeutet Abnahme der Knochendichte. Es handelt sich dabei im Prinzip um eine Vorstufe der ...

Lexikon-Glossar

Weiterlesen

Dual-Röntgen-Absorptiometrie

Eine DXA-Messung (dual energy X-ray absorptiometry, deutsch Doppelröntgenabsorptiometrie) ermöglicht die Knochendichtemessung und somit die Erkennung einer ...

Lexikon-Glossar

Weiterlesen

Sinterungsbrüche oder Sinterungen

Sinterungsbrüche oder Sinterungen sind Wirbelbrüche, die bei stark osteoporotisch verändertem Knochen entstehen. Sie führen oft dazu, dass der Wirbel in sich zusammensackt. Der Ablauf der Verletzung ist normalerweise deutlich weniger ...

Lexikon-Glossar

Weiterlesen