Bauchspeicheldrüsenkrebs: Schon ein Wiener am Tag steigert Risiko
Es gibt bestimmte Faktoren, die das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs erhöhen – dazu gehören vor allem das Rauchen aber auch die Ernährung. Neue Studien belegen nun, dass vor allem der Konsum von verarbeitetem Fleisch die Erkrankungswahrscheinlichkeit drastisch steigert. Die Mengen sind gering: Schon eine Wiener am Tag reicht aus.
Schon 50 Gramm verarbeitetes Fleisch am Tag steigern Risiko um rund 20%
Laut Deutscher Krebsgesellschaft (DKG) ist diese Krebserkrankung mit einem Anteil von 3% “relativ selten”. Warum Bauchspeichelkrebs entsteht, weiß man bisher nicht so genau. Man hat aber in Studien Risikofaktoren ermittelt. Einer davon ist die Ernährung. Eine obst- und gemüsereiche Ernährung mit hohem Faser- und Vitamingehalt senkt das Risiko. Eine fleisch- und fettreiche Ernährung ist dagegen möglicherweise mit einem erhöhten Krankheitsrisiko verbunden, sagt die DKG.
In einer Untersuchung von 6.643 Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs hat sich nun gezeigt, dass insbesondere der Verzehr von verarbeitetem Fleisch das Risiko steigert: Pro 50 Gramm am Tag sollen es 19% sein. 50 Gramm sind nicht gerade viel: Das entspricht in etwa einem Wiener Würstchen.
WANC 13.01.2011
Quelle: Karolinska Institut, Stockholm
