Bauchspeicheldrüsenkrebs: Kommt die Schluckimpfung?

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Am Universitätsklinikum in Heidelberg wird derzeit eine Schluckimpfung gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs getestet. Angewendet wird sie bei Patienten mit Pankreaskarzinom, die nicht mehr operiert werden können oder bei denen sich bereits Metastasen gebildet haben.

Der Impfstoff mit dem Namen VXM01 wird zusätzlich zur Chemotherapie gegeben. Das Präparat enthält ein Gen, das die Produktion eines Eiweißes (VEGFR-2) anheizt, das man im Tumor in hoher Zahl findet. Diese Zufuhr sorgt im Optimalfall dafür, dass sich das Immunsystem viel schneller und besser auf die Abwehr und Vernichtung der Tumorzellen einstellen kann. Bereits nach zehn Tagen soll sich feststellen lassen, ober die Impfung wirkt oder nicht.

In Tierversuchen hat das Prinzip bereits funktioniert: Die Tumore verlangsamten ihr Wachstum, bildeten weniger Metastasen, und insgesamt verlängerte sich das Überleben der Tiere deutlich. Der Impfstoff soll auch bei anderen Krebsarten getestet werden.

WANC 04.01.2012
Quelle: Universitätsklinikum Heidelberg, Chirurgische Klinik

 

 

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