Neue Hoffnung bei Lungenkrebs

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Lungenkrebs ist eine schwere Erkrankung, die sich kaum heilen lässt. Vor allem in späten Stadien führt sie fast immer zum Tod. Doch nun haben Wissenschaftler am Universitätsklinikum Erlangen einen neuen Weg entdeckt, das Tumorwachstum aufzuhalten. Bisher funktioniert die Behandlungsmethode allerdings nur im Versuchsstadium.

Die Erlanger Krebsforscher haben einen Botenstoff identifiziert, der das Wachstum von Tumoren in der Lunge anheizt. Es geht um Interleukin-17A. Ist davon zu viel vorhanden, wird das Wachstum von Lungenkrebszellen angekurbelt. Und ein solcher Überschuss an Interleukin-17A scheint vor allem dann zu enstehen, wenn das Protein mit dem Namen T-bet nicht mehr ausreichend im Körper vorhanden ist.

Die Erlanger Arbeitsgruppe erprobte nun einen Antikörper, der in die Nase getropft wird und das Interleukin stoppen kann. Die Wissenschaftler versprechen sich davon eine neue Therapie, die das Immunsystem so stärkt, dass es den Kampf mit dem Krebs aufnehmen kann.

WANC 23.12.2011
Quelle: Nature Communications 2, Article number: 600, doi:10.1038/ncomms1609

 

 

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