Senf: Schutz vor Krebs?

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Hat Senf die Fähigkeit, vor Krebs zu schützen? Die Wissenschaftler des Universitätsklinkums Freiburg glauben, dass dem so ist. Und sie sind sich sicher, dass je schärfer der Senf ist, desto höher der Schutzeffekt ausfällt.

20 Gramm scharfen Senf täglich, dass mussten die Teilnehmer einer Studie zu sich nehmen. Daraufhin wurde ihnen Blut abgenommen und diesem wurden dann krebsauslösende Stoffe beigemengt. Solche krebserzeugenden Substanzen entstehen beispielsweise beim sehr heißen Grillen und Braten von Fleisch. Das Erstaunliche: Die weißen Blutkörperchen von denjenigen Personen, die den Senf gegessen hatten, wurden viel besser mit der gefährlichen Fracht fertig und verhinderten, dass das Erbgut in den Zellen geschädigt wurde.

Die Forscher stellten darüber hinaus fest, dass der Senf um so wirkungsvoller schützte, um so schärfer er war, also um so mehr er von der scharfen, braunen Senfsaat enthielt. Deshalb vermuten sie, dass die Krebshemmung auf die im Senf enthaltenen Senföle, das sind sekundäre Pflanzenstoffe, zurückzuführen sind. Allerdings ist bisher noch nicht erwiesen, welches Mindestmaß an Schärfe erreicht werden muss, um den Krebsschutz zu erreichen.


WANC 20.09.2011
Quelle: Universitätsklinikum Freiburg

 

 

Share on Facebook: Das gefällt mir

Diesen Artikel zum eigenen Facebook-Profil posten. Hier einfach klicken