Krebs-Immuntherapie: Barrieren überwinden

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Die Behandlung von Tumorerkrankungen mit sogenannten monoklonalen Antikörpern zählt zu den großen Hoffnungen der Krebstherapie. Allein die Idee ist bestechend: Ein Abwehrstoff, der ganz gezielt nur Zellen mit bestimmten Oberflächenmerkmalen angreift, also theoretisch wirklich nur die Krebszellen vernichtet.

Leider ist es ganz so einfach aber nicht. Zwar werden mit monoklonalen Antikörpern schon vielversprechende Erfolge erzielt - zum Beispiel bei Lungenkrebs, Brustkrebs oder bestimmten Blutkrebs-Varianten (Lymphomen). Allerdings sprechen längst nicht alle Betroffenen auf die Behandlung an.

Warum das so ist, ist derzeit Gegenstand zahlreicher Forschungsprojekte. Wissenschaftler des Tumorzentrums der Universität Essen haben jetzt eine Reihe von Genen identifiziert, die für die Unempfindlichkeit von Krebszellen gegenüber den Antikörpern verantwortlich sein könnten. Das ist ein wichtiger Schritt, denn nun könnten gezielte Strategien zur Unterdrückung dieser Gene entwickelt werden.

 


WANC 13.06.2011
Quelle: Westdeutsches Tumorzentrum, Universitätsklinikum Essen

 

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