Krebserkrankungen

Neuer Ansatz in Krebstherapie: Nur die Chefs im Tumor töten

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Mediziner haben eine neue Therapieform gegen Hautkrebs entwickelt. Bei dem ersten damit behandelten Patienten erwies sie sich als effektiv. Die Behandlung basiert auf einer vollkommen neuen Erkenntnis zur Krebsbehandlung: Man muss nicht alle Krebszellen ausradieren, um einen Tumor erfolgreich zu bekämpfen. Es reichen schon ganz wenige, aber bestimmte Zellen aus.

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HPV-Test: Gebärmutterhalskrebs früher erkennen

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Gebärmutterhalskrebs lässt sich mit speziellen Tests früher erkennen. Bisher wurde dafür der sogenannte Pap-Test eingesetzt: Die Untersuchung der Schleimhautzellen aus einem Abstrich vom Gebärmutterhals (Zervix) wird von den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) bezahlt. Weil inzwischen aber feststeht, dass Humane Papillomaviren (HPV) der Hauptrisikofaktor für ein Zervixkarzinom sind, bietet sich eigentlich eher ein sogenannter HPV-Test an, um eine Krebserkrankung früher aufzuspüren. Den bezahlt die GKV aber im Augenblick nur in Ausnahmefällen.

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Krebspatienten: Viele können nicht von der Zigarette lassen

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Die Abhängigkeit vom blauen Dunst ist viel größer, als man denken mag. Selbst Patienten mit Krebs – sogar, wenn Lungenkrebs diagnostiziert wurde – schwören der Zigarette nicht ab. Das hat nicht nur enorme Auswirkungen auf die Therapie, sondern genauso auf die Lebensqualität der Betroffenen.

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Oxidativer Stress ruiniert das Immunsystem und fördert Krebs

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Es gibt bestimmte Zellen – die Monozyten - im Immunsystem, die ganz besonders empfindlich auf sogenannten oxidativen Stress reagieren. Unter oxidativem Stress versteht man hochreaktive und schädliche Sauerstoffteilchen (auch ROS genannt). Produziert der Körper zuviel ROS, kann sich das Immunsystem bei bestimmten Erkrankungen nicht mehr richtig wehren. Das hat Folgen für das Entstehen von entzündlichen Erkrankungen und von Krebs.

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Bauchspeicheldrüsenkrebs: Schon ein Wiener am Tag steigert Risiko

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Es gibt bestimmte Faktoren, die das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs erhöhen – dazu gehören vor allem das Rauchen aber auch die Ernährung. Neue Studien belegen nun, dass vor allem der Konsum von verarbeitetem Fleisch die Erkrankungswahrscheinlichkeit drastisch steigert. Die Mengen sind gering: Schon eine Wiener am Tag reicht aus.

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Bauchspeicheldrüsenkrebs: Kommt die Schluckimpfung?

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Am Universitätsklinikum in Heidelberg wird derzeit eine Schluckimpfung gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs getestet. Angewendet wird sie bei Patienten mit Pankreaskarzinom, die nicht mehr operiert werden können oder bei denen sich bereits Metastasen gebildet haben.

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Neue Hoffnung bei Lungenkrebs

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Lungenkrebs ist eine schwere Erkrankung, die sich kaum heilen lässt. Vor allem in späten Stadien führt sie fast immer zum Tod. Doch nun haben Wissenschaftler am Universitätsklinikum Erlangen einen neuen Weg entdeckt, das Tumorwachstum aufzuhalten. Bisher funktioniert die Behandlungsmethode allerdings nur im Versuchsstadium.

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Krebs: in 40% der Fälle hausgemacht

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Über 40% aller Krebserkrankungen könnten vermieden werden, wenn bestimmte Verhaltensweisen geändert würden. Vor allem Rauchen, ungesunde Ernährung, Alkohol und Übergewicht sind für die bösartigen Tumoren verantwortlich.

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Laktat spielt auch bei Krebs eine wichtige Rolle

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Laktat entsteht beim Abbau von Zucker im Blut. Bei Sportlern spielt Laktat eine besondere Rolle zur Beurteilung der Ausdauerleistungsfähigkeit. Allerdings produzieren auch Krebszellen vermehrt Laktat, weil sie häufig einen erhöhten Glukose-Umsatz haben. Die Bestimmung von Laktat kann helfen, nicht nur die Agressivität des Tumors zu erkennen, sondern auch die Behandlungsfähigkeit zu bestimmen.

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Leberkrebs-Früherkennung: Fortschritte in Sicht

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Leberkrebs wird in sieben von zehn Fällen erst in fortgeschrittenen Stadien festgestellt. Auf jeden Fall zu einem Zeitpunkt, in dem die Aussicht auf Heilung schon ungünstig ist. Doch nun scheint Hoffnung in Sicht: Mediziner haben eine Methode entdeckt, mit der sie schon sehr früh abschätzen können, wie agressiv der Tumor ist. Und außerdem gibt es Ansätze für eine neue Behandlungsoption.

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Viagra bekämpft schwarzen Hautkrebs

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Der Wirkstoff Sildenafil kann anscheinend dem Immunsystem helfen, sich erfolgreich gegen Hautkrebs zu wehren. Und zwar, in dem er die Wirkung der Krebszellen aufhebt, die die Körperabwehr unterdrücken. Sildenafil ist bereits bekannt: Als Viagra hilft es Männern mit Erektionsstörungen.

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Lungenkrebs: Mikrowellen verbrennen Tumorzellen

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Die Behandlung von Lungenkrebs ist oft schwierig. Insbesondere Metastasen, das sind Krebszellen, die der ursprüngliche Tumor absondert und die neue Tumore bilden, sind nur schwer zu erfassen. Ärzte der Frankfurter Universitätsklinik setzten jetzt Mikrowellen ein, mit denen sie Krebszellen geradezu verbrennen.

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Glioblastom: Ermöglichen Parvoviren eine Therapie?

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Mit dem Begriff Parvoviren bezeichnet man eine große Gruppe unterschiedlichster Viren. Viren, die auch ganz unterschiedlich gefährlich sind. Eine bestimmte Gruppe verursacht beim Menschen keine gefährlichen Krankheitssymptome. Sie haben dagegen eine vielversprechende Wirkung: Sie killen Krebszellen. Und zwar auch die von Hirntumoren, die sehr agressiv sind, aber derzeit kaum behandelt werden können: Glioblastome.

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Erschöpfungs-Syndrom (Fatigue): Jeder dritte Krebspatient hat damit zu kämpfen

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Menschen, die an Krebs erkrankt sind, leiden häufig unter Erschöpfungszuständen – in Folge der Krankheit selbst oder der Therapie. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Leipzig haben ermittelt, dass etwa jeder dritte Krebspatient mit der sogenannten "Fatigue" als Begleitsymptom zu kämpfen hat. Direkt nach dem Aufenthalt im Krankenhaus sind es sogar 40%. Doch häufig bleibe das unbemerkt.

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Kommt die Immunisierung gegen das Multiple Myelom?

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Das Multiple Myelom, eine bestimmte Art von Lymphdrüsenkrebs, ist hinterhältig. Obwohl die betroffenen Patienten behandelt werden können und sich meist auch über anfängliche Behandlungserfolge freuen können, tritt bei über 90% ein Rückfall ein. Der Grund sind sogenannte Schläferzellen, die sich im Knochenmark verstecken und dort von der Chemotherapie nicht erreicht werden. Doch nun gibt es Hoffnung: Ärzte sind davon überzeugt, dass sie schon bald eine Immuntherapie entwickeln können.

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Autoimmunerkrankungen erhöhen Krebsrisiko

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Autoimmunerkrankungen wie Schuppenflechte, Morbus Crohn oder Lupus erythematodes erhöhen das Risiko, an Krebs zu erkranken. Dies ist das Ergebnis einer deutsch-schwedischen Studie.

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Senf: Schutz vor Krebs?

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Hat Senf die Fähigkeit, vor Krebs zu schützen? Die Wissenschaftler des Universitätsklinkums Freiburg glauben, dass dem so ist. Und sie sind sich sicher, dass je schärfer der Senf ist, desto höher der Schutzeffekt ausfällt.

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Blasenkrebs: Nachweis durch Urintest

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Wie bei den meisten anderen Krebsformen hängt auch beim Blasenkrebs der Erfolg einer Behandlung von der möglichst frühen Diagnose der Erkrankung ab. Aber die bestehenden Früherkennungsverfahren sind ziemlich ungenau, aufwändig und damit teuer. Urologen haben jetzt einen einfachen Urintest entwickelt.

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Impfung gegen Krebs

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Die Impfung gegen Krebs rückt immer näher. Weltweit sind seit Jahren viele Wissenschaftler dabei, an Impfstoffen gegen Tumorzellen zu arbeiten. Ein Forschungsprojekt der Universität Lausanne zeigt jetzt einmal mehr, wie weit die Entwicklung schon gediehen ist.

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Krebs-Immuntherapie: Barrieren überwinden

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Die Behandlung von Tumorerkrankungen mit sogenannten monoklonalen Antikörpern zählt zu den großen Hoffnungen der Krebstherapie. Allein die Idee ist bestechend: Ein Abwehrstoff, der ganz gezielt nur Zellen mit bestimmten Oberflächenmerkmalen angreift, also theoretisch wirklich nur die Krebszellen vernichtet.

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Kann Vitamin D vor Krebserkrankungen schützen?

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Schon lange wird Vitamin D als möglicher Krebsschutz diskutiert. Das Vitamin wird vom Körper unter dem Einfluss von Sonnenlicht produziert und nur zu einem kleinen Teil über die Nahrung aufgenommen. Wer wenig ins Freie kommt, ist also potentiell in der Gefahr, einen Vitamin-D-Mangel zu entwickeln.

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Alkohol verantwortlich für viele Krebsfälle

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Jede zehnte Krebserkrankung geht bei Männern auf einen zu hohen Konsum an Alkohol zurück. Und bei Frauen jede dreißigste. Das ist das Ergebnis einer europaweiten Studie, in der die Daten von über 300.000 Männern und Frauen analysiert wurden.

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Tumore der Gallengänge früh erkennen

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Die Unterscheidung zwischen chronischen Entzündungen der Gallenwege und Gallengangskrebs ist oft schwierig. Nun haben Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover ein neues diagnostisches Verfahren entwickelt, das wesentlich präziser als die bisherigen Untersuchungsmethoden ist.

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Zellen haben einen Krebswächter

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Wie entsteht Krebs? Dadurch, dass Zellen entarten, also sich unkontrolliert vermehren, soviel ist klar. Österreichische Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass das auch deshalb passiert, weil ein Mechanismus, der genau diese Entartung verhindern soll, außer Kraft gesetzt ist.

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Krebs: Warum tun wir so wenig, ihn zu vermeiden?

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Obwohl Krebs nach wie vor die Erkrankung ist, vor der wir uns am meisten fürchten, nutzen nur 40% der Deutschen die Möglichkeiten der Krebsvorsorge. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Forsa-Umfrage. Demnach geben 73% der Bundesbürger an, Angst vor Krebs zu haben.

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