Gesundheitswesen & Gesundheitspolitik

Krankenkassen: Zurücklegen oder auszahlen?

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Die gesetzlichen Krankenkassen verbuchen Milliardenüberschüsse. In den vergangenen Jahren war das nicht immer so, da gab es Milliardenverluste. Doch nun entbrennt der Streit um die Kasse: Soll das Geld an die Versicherten verteilt werden? Oder soll es auf der hohen Kante landen, quasi als Vorsorge für schlechte Zeiten?

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Nur jeder Zweite macht den Gesundheits-Check-up

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Der Gesundheits-Check-up ist eine Vorsorgeuntersuchung, die jeder Versicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ab dem 36. Lebensjahr alle zwei Jahre kostenlos in Anspruch nehmen kann. Ihr Ziel ist es, vor allem Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenerkrankungen sowie Diabetes mellitus frühzeitig zu entdecken. Doch die Versicherten machen noch nicht so richtig mit: Nur knapp jeder Zweite nutzt den Gesundheits-TÜV.

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Was wird aus der Praxisgebühr?

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Zehn Euro pro Quartal und Arzt – die im Jahr 2004 eingeführte Praxisgebühr sollte helfen, Finanzlücken im Gesundheitswesen zu schließen und die Eigenverantwortung der Patienten zu stärken. Inzwischen kommen nicht wenige zu dem Ergebnis, dass die Praxisgebühr grandios gescheitert ist. Obwohl sie den gesetzlichen Krankenversicherungen rund 2 Milliarden Euro pro Jahr bringt. Die Bundesregierung sucht nach einem Ausweg.

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Am meisten fürchten sich die Deutschen vor Krebs

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Eine Umfrage des Forsa-Insitut hat ermittelt, vor welchen Krankheiten sich die Deutschen am meisten fürchten. An erster Stelle rangiert die Angst vor Tumoren. Die am stärksten zunehmende Angst ist die vor psychischen Erkankungen.

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Wartezeiten beim Arzt: Minister versus Lobbyisten

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Das Bundesgesundheitsministerium plant die ärztliche Versorgung. Dazu soll es demnächst ein neues Gesetz geben. Und das sieht anscheinend Strafen vor, wenn Kassenpatienten zu lange warten müssen. Die Ärzte laufen Sturm.

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Hat der Arzt wirklich recht? Fragen Sie doch einen anderen!

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Ein neues Internetportal mit dem Namen “Vorsicht Operation” sorgt für Aufruhr unter Ärzteverbänden. Dort bietet Prof. Hans Pässler, ein Heidelberger Chirurg, Patienten an, sich über geplante Operationen eine Zweitmeinung einzuholen. Denn viele dieser OPs seien möglicherweise gar nicht notwendig.

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Heftig umstritten: Zweitmeinung im Internet

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Einen Arzt im Netz suchen – das geht. Ihn bewerten – das geht auch. Jetzt sollen Patienten darüber hinaus eine Zweitmeinung im Netz anfordern können. Das geht nicht, beschweren sich Ärzte. Sie monieren, dass das neue Zweitmeinungsportal “Vorsicht Operation” rechtswidrig und gefährlich sei. Die Begründung: Es finde keine direkter Patientenkontakt statt.

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Gesetzlich Krankenversicherte warten länger

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Wirklich überraschen wird das keinen von uns: Privat versicherte Patienten werden in Deutschlands Arztpraxen bevorzugt behandelt. Vor allem bekommen sie schneller einen Termin. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der AOK.

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Krankenhaus: Schlechter Gesundheitszustand bei Entlassung

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Patienten, die aus dem Krankenhaus entlassen werden, sind heute bei weitem nicht mehr so gesund wie früher. Sie haben häufiger Schmerzen, unzureichend verheilte Wunden oder andere Folgeprobleme. Das ist das Ergebnis einer Beobachtungsstudie, die die Jahre 2003 und 2010 miteinander verglich.

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