Was tun, wenn Biene oder Wespe zugestochen haben?
Was tut man eigentlich am besten, wenn man von einer Biene oder Wespe gestochen wurde? Die DAK hat jetzt ein paar ganz nützliche Tipps dazu herausgegeben.
Sobald es wärmer wird, summen und brummen sie wieder um Kaffeetafeln im Garten oder um Cola-Dosen im Schwimmbad: Bienen, Wespen und Co. Normalerweise stechen sie zwar nicht, aber wenn man aus Überraschung oder Angst hektisch um sich schlägt oder wenn man ihnen versehentlich zu nahe kommt, dann stechen sie machmal eben doch.
Tipps zur Selbsthilfe nach Bienen- oder Wespenstich
Viele greifen dann zu einem Gel oder ähnlichem, das die Schmerzen nach Insektenstichen lindern soll. Solche freiverkäuflichen Salben oder Gele enthalten meistens sogenannte Antihistaminika und helfen tatsächlich ein wenig. Allerdings können sie auch Allergien verursachen, so dass die DAK eher zur Zurückhaltung rät.
In jedem Fall sinnvoll:
- Stachel, wenn möglich, vorsichtig mit einer Pinzette entfernen.
- Die Einstichstelle kühlen.
- Bei Stichen im Mund- oder Rachenraum sofort zum Notarzt, hier besteht wegen der Schwellung potentiell Lebensgefahr. Bis der Arzt da ist, mit Eiswürfel im Mund kühlen.
- Wenn bei Ihnen eine Allergie gegen Bienen- oder Wespenstiche mit schwereren Symptomen bekannt ist, ebenfalls sofort zum Arzt.
Übrigens: Häufig lauert die Gefahr in Getränkedosen. Die Biene oder Wespe krabbelt hinein, kommt nicht wieder raus, lebt aber noch. Und wir sehen sie nicht. Bestes Gegenmittel: aus Strohhalm trinken.
WANC 06.02
Quelle: DAK
