Welche Nebenwirkungen können Betamethason-Salben verursachen?

Betamethason gehört zu den Kortison-Wirkstoffen, die bei Neurodermitis häufig verschrieben werden. Zwar hat sich die Verträglichkeit von Kortison-Salben durch modernere Wirkstoffe wie Betamethason (z.B. Bemon®, Betnesol®, Celestan®, Diprosis®, Soderm®) deutlich verbessert. Das bedeutet aber nicht, dass sie völlig unbedenklich und frei von Nebenwirkungen sind.

Mögliche Nebenwirkungen von Betamethason-Salben sind u.a.*:

  • Ausdünnung der Haut (oft subjektiv kaum zu erkennen)
  • trockene, spröde, gespannte Haut
  • Streifenbildung auf der Haut
  • Bläschen auf der behandelten Haut
  • Hautrötung, Hautbrennen
  • Juckreiz
  • Aufhellung der behandelten Hautareale

* Eine vollständige Liste aller jemals dokumentierten Nebenwirkungen entnehmen Sie bitte dem Beipackzettel. Vor allem bei langandauernder Anwendung steigt die Gefahr des Wirkstoff-Übergangs ins Blut, wodurch sogenannte systemische Kortison-Nebenwirkungen auftreten können. Das ist vor allem bei Kindern gefährlich. Bitte beachten Sie außerdem, dass hier nur die Nebenwirkungen des Wirkstoffs Betamethason aufgeführt sind, die Salben im Handel aber teilweise auch noch weitere Inhaltsstoffe enthalten.

Generell gilt bei Kortison-Salben, dass man sie möglichst nur über einen kurzen Zeitraum anwenden sollte.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

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