Was genau ist ein Schub bei der Multiplen Sklerose?
Typisch für die Multiple Sklerose ist das Fortschreiten in sogenannten Schüben. Der Schub ist dabei eine relativ plötzlich einsetzende Phase, in der die Krankheit aktiver wird und der Zustand sich verschlechtert.
Laut Definition spricht man dann von einem Schub, wenn die für die MS charakteristische Schädigung der Nervenbahnen (erneut) einsetzt, dies zu einem Wiederaufflammen der Symptome führt, und wenn dieser Zustand länger als 24 Stunden andauert.
Das Einsetzen eines Schubes kann innerhalb von Stunden passieren, er kann sich aber auch langsamer über mehrere Tage aufbauen. Wie lange ein einzelner Schub dauert, ist unterschiedlich. Meistens hält ein Schub zwischen einigen Tagen bis zu wenigen Wochen an.
Von einem "neuen" Schub spricht man erst, wenn der vorangegangene mindestens 30 Tage vorüber ist.
Nachdem ein Schub abgeklungen ist, kann eine lange Phase der Ruhe folgen, in der die MS sich kaum bemerkbar macht und zumindest nicht weiter verschlechtert.

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