Mitoxantron

Wie wirkt Mitoxantron?

Mitoxantron ist ein Zytostatikum, also ein Zellgift, das auch in der Krebsbehandlung eine Rolle spielt. Der Wirkstoff führt in der Zelle zu DNA-Schäden, unterdrückt damit die Zellteilung und hemmt vor allem schnell wachsende Zellen sowie Imunzellen.

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Warum wirkt Mitoxantron nicht immer gleich gut?

Wie bei anderen Behandlungsformen der Multiplen Sklerose auch spricht nicht jeder MS-Betroffene gleich gut auf Mitoxantron an. Warum das so ist, ist noch weitgehend im Bereich der Spekulation. Oder "Gegenstand der Forschung", wie viele Experten lieber sagen.

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Was sind häufige Nebenwirkungen von Mitoxantron?

Mitoxantron ist ein sogenanntes Zytostatikum, greift also in den Prozess der Zellteilung ein. Außerdem unterdrückt es sehr intensiv das körpereigene Immunsystem. Aus diesem Wirkprofil heraus erklären sich die meisten Nebenwirkungen.

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Kann Mitoxantron bei MS unbegrenzt eingenommen werden?

Nein. Mitoxantron kann bei sehr langer Einnahme zu Schäden am Herzen führen. Deshalb gibt es eine sogenannte "Lebenszeitdosis" (erlaubte Gesamtmenge), die nicht überschritten werden soll.

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Mitoxantron-Behandlung abgeschlossen: Wie geht es weiter?

Die Behandlung mit Mitoxantron kann wegen der möglichen Herzschädigung bei Langzeittherapie in jedem Fall nur für begrenzte Zeit durchgeführt werden. Danach ist das weitere Vorgehen eine sehr individuelle Entscheidung.

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Kann Mitoxantron auch dann das Herz schädigen, wenn man die Höchstdosis noch gar nicht erreicht hat?

Ja. Zwar ist eine Schädigung des Herzens abhängig von der Dosis und kann erst ab einer bestimmten kumulativen Gesamtdosis auftreten. Aber diese "bestimmte" Dosis ist nicht bei jedem gleich. Welche Menge des Wirkstoffs man verträgt, ist also von Person zu Person unterschiedlich.

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Warum müssen bei einer Behandlung mit Mitoxantron die Blutwerte regelmäßig kontrolliert werden?

Unter der Behandlung mit Mitoxantron kann es zu Blutbildveränderungen mit einer Verminderung der weißen Blutzellen oder der Blutplättchen kommen. Und was noch relevanter ist: Es kann durch den Wirkstoff in seltenen Fällen auch eine Leukämie entstehen.

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Kann man unter einer Behandlung mit Mitoxantron schwanger werden?

Nein. Mitoxantron kann das Erbgut verändern und keimzellschädigend wirken, so dass eine sichere Verhütung wichtig und sogar Voraussetzung für die Behandlung ist. Auch nach dem Absetzen der Mitoxantron-Therapie müssen Frauen und Männer mit einer Schwangerschaftsplanung noch mindestens sechs Monate warten.

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