Die wichtigsten Fragen auf einen Blick

Auf diesem Portal finden Sie eine Auflistung der wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Multiple Sklerose. Wir, ein Team aus Ärzten und Patienten, stellen laufend weitere Fragen und Antworten ein. Wenn Sie bestimmte Themenwünsche haben, schreiben Sie uns!
Ihr Navigator-Team

 

Messung der Nervenleitung: Neues Verfahren zur Früherkennung der MS

Die Multiple Sklerose (MS) wird häufig erst drei bis vier Jahre nach dem Auftreten der ersten Symptome vom Arzt erkannt. Die ersten Anzeichen sind oft so vage, dass sie mit denen anderer Krankheiten verwechselt werden können. Die Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung berichtet nun über ein Verfahren, das angeblich schnell und genau eine MS nicht nur nachweisen, sondern auch die Entwicklung der Krankheit abschätzen kann.

Weiterlesen: Messung der Nervenleitung: Neues Verfahren zur Früherkennung der MS

   

Welche Nebenwirkungen können unter Fingolimod auftreten?

Auch wenn Fingolimod in einer Dosierung von 0,5 mg pro Tag im allgemeinen gut verträglich ist, können im Einzelfall auch schwere Nebenwirkungen auftreten.

Weiterlesen: Welche Nebenwirkungen können unter Fingolimod auftreten?

   

Welchen Vorteil hat Fingolimod gegenüber anderen Medikamenten der Eskalationstherapie?

Eine sogenannte Eskalationstherapie kann dann notwendig sein, wenn es trotz der Behandlung mit Basismedikamenten wie Interferon zu einer Krankheitsprogression kommt. Ob man sich dann für eine solche "Eskalation" entscheidet, hängt von verschiedenen Faktoren ab, aber wenn ja, dann ist auch das recht neue Medikament Fingolimod eine Option.

Weiterlesen: Welchen Vorteil hat Fingolimod gegenüber anderen Medikamenten der Eskalationstherapie?

   

Was für ein Medikament ist Fingolimod (Gilenya®) und für wen ist es geeignet?

Fingolimod (Handelsname: Gilenya®) ist ein noch recht neuer Wirkstoff zur Behandlung der Multiplen Sklerose. Es handelt sich wie bei den meisten anderen MS-Medikamenten auch um ein Immunsuppressivum, also ein Mittel, das das Immunsystem unterdrückt. Fingolimod richtet sich insbesondere gegen die Lymphozyten und hindert diese Abwehrzellen an der Einwanderung ins zentrale Nervensystem.

Weiterlesen: Was für ein Medikament ist Fingolimod (Gilenya®) und für wen ist es geeignet?

   

Was ist Cyclosporin A?

Cyclosporin A ist ein hochwirksames Zytostatikum und Immunsuppressivum. Das heißt auf deutsch, ein Medikament, das wie ein Zellgift wirkt und das Immunsystem unterdrückt.

Weiterlesen: Was ist Cyclosporin A?

   

Wie schnell schreitet eine Multiple Sklerose normalerweise voran?

Darauf gibt es keine vernünftige Antwort. Häufig schreitet die MS über viele Jahre so gut wie gar nicht voran, oder geht nach einem Schub wieder in eine fast stumme Phase über. Aber es gibt natürlich auch ungünstigere Verläufe. Das ist individuell so unterschiedlich, dass sich eine allgemeine Prognose fast verbietet.

Weiterlesen: Wie schnell schreitet eine Multiple Sklerose normalerweise voran?

   

Was bedeutet bei der Multiplen Sklerose die EDSS-Skala?

Die EDSS-Skala (Expanded Disability Status Scale) ist eine Einteilung zur Beurteilung des Behindertengrades. Sie wird manchmal von Ärzten benutzt, um den Erfolg der Behandlung zu beurteilen. Wenn überhaupt, macht das aber nur Sinn, wenn die MS sehr stark voranschreitet oder vorangeschritten ist. Also längst nicht immer.

Weiterlesen: Was bedeutet bei der Multiplen Sklerose die EDSS-Skala?

   

Was für Nebenwirkungen kann Cyclophosphamid hervorrufen?

Cyclophosphamid ist ein Zellgift und kann dosisabhängig schwere Nebenwirkungen verursachen. Zwar leidet nicht jeder Behandelte in gleichem Maße darunter. Aber die insgesamt doch potentiell gravierenden Nebenwirkungen machen eine sorgsame Abwägung über das Für und Wider der Behandlung in jedem Fall notwendig.

Weiterlesen: Was für Nebenwirkungen kann Cyclophosphamid hervorrufen?

   

Was für ein Medikament ist Cyclophosphamid (Endoxan®)?

Wie Mitoxantron ist Cyclophosphamid ein sogenanntes Zytostatikum, also ein Zellgift. Das Medikament, das auch in der Krebstherapie eingesetzt wird, wirkt vor allem gegen schnell wachsende Zellen und damit auch gegen Immunzellen. Es handelt sich damit um ein  sehr starkes Immunsuppressivum.

Weiterlesen: Was für ein Medikament ist Cyclophosphamid (Endoxan®)?

   

Warum wirkt Mitoxantron nicht immer gleich gut?

Wie bei anderen Behandlungsformen der Multiplen Sklerose auch spricht nicht jeder MS-Betroffene gleich gut auf Mitoxantron an. Warum das so ist, ist noch weitgehend im Bereich der Spekulation. Oder "Gegenstand der Forschung", wie viele Experten lieber sagen.

Weiterlesen: Warum wirkt Mitoxantron nicht immer gleich gut?

   

Mitoxantron-Behandlung abgeschlossen: Wie geht es weiter?

Die Behandlung mit Mitoxantron kann wegen der möglichen Herzschädigung bei Langzeittherapie in jedem Fall nur für begrenzte Zeit durchgeführt werden. Danach ist das weitere Vorgehen eine sehr individuelle Entscheidung.

Weiterlesen: Mitoxantron-Behandlung abgeschlossen: Wie geht es weiter?

   

Was sind häufige Nebenwirkungen von Mitoxantron?

Mitoxantron ist ein sogenanntes Zytostatikum, greift also in den Prozess der Zellteilung ein. Außerdem unterdrückt es sehr intensiv das körpereigene Immunsystem. Aus diesem Wirkprofil heraus erklären sich die meisten Nebenwirkungen.

Weiterlesen: Was sind häufige Nebenwirkungen von Mitoxantron?

   

Kann man unter einer Behandlung mit Mitoxantron schwanger werden?

Nein. Mitoxantron kann das Erbgut verändern und keimzellschädigend wirken, so dass eine sichere Verhütung wichtig und sogar Voraussetzung für die Behandlung ist. Auch nach dem Absetzen der Mitoxantron-Therapie müssen Frauen und Männer mit einer Schwangerschaftsplanung noch mindestens sechs Monate warten.

Weiterlesen: Kann man unter einer Behandlung mit Mitoxantron schwanger werden?

   

Wie wirkt Mitoxantron?

Mitoxantron ist ein Zytostatikum, also ein Zellgift, das auch in der Krebsbehandlung eine Rolle spielt. Der Wirkstoff führt in der Zelle zu DNA-Schäden, unterdrückt damit die Zellteilung und hemmt vor allem schnell wachsende Zellen sowie Imunzellen.

Weiterlesen: Wie wirkt Mitoxantron?

   

Stimmt es, dass man auch gegen Natalizumab Antikörper bilden kann?

Ja. Die Situation ist hier sehr ähnlich wie bei einer Behandlung mit Interferon. Bis zu 6% derjenigen, bei denen die Multiple Sklerose mit Natalizumab (Tysabri®) behandelt wird, entwickeln Antikörper gegen den Wirkstoff.

Weiterlesen: Stimmt es, dass man auch gegen Natalizumab Antikörper bilden kann?

   

Für wen kommt eine Behandlung mit Natalizumab (Tysabri®) in Betracht?

Natalizumab ist vor allem dann eine Option, wenn bei einer schubweise verlaufenden Multiplen Sklerose eine Basistherapie mit Interferon nicht zu einer ausreichenden Eindämmung der Krankheitsaktivität führt. Wenn also trotz des Interferons mindestens ein Schub im letzten Jahr aufgetreten ist und auch diagnostische Maßnahmen eine hohe Entzündungsaktivität nachweisen.

Weiterlesen: Für wen kommt eine Behandlung mit Natalizumab (Tysabri®) in Betracht?

   

Welche Nebenwirkungen können unter Natalizumab (Tysabri®) auftreten?

Zwar wird Natalizumab (Handelsname: Tysabri®) meist relativ gut vertragen, dennoch kann es wie bei allen anderen MS-Medikamenten auch zu Nebenwirkungen kommen. Dies sind am häufigsten Kopfschmerzen und Müdigkeit.

Weiterlesen: Welche Nebenwirkungen können unter Natalizumab (Tysabri®) auftreten?

   

Darf man Natalizumab (Tysabri®) gleichzeitig mit Interferon oder Glatirameracetat anwenden?

Nein, die Behandlung mit Natalizumab ist eine Einzelbehandlung, die nicht mit Immunsuppressiva oder aber Immunmodulatoren wie Interferon und Glatirameracetat kombiniert werden darf. Deshalb ist es auch wichtig, den Arzt über etwaige Behandlungen anderer Erkrankungen mit Substanzen, die das Immunsystem beeinflussen, zu informieren.

Weiterlesen: Darf man Natalizumab (Tysabri®) gleichzeitig mit Interferon oder Glatirameracetat anwenden?

   

Stimmt es, dass es unter Natalizumab (Tysabri®) zu einer gefährlichen Hirninfektion kommen kann?

Ja, unter der Behandlung mit Natalizumab (Handelsname: Tysabri®) wurde vermehrt eine gefährliche Virusinfektion des Gehirns festgestellt. Und zwar die sogenannte "Progressive Multifokale Leukenzephalopathie" (PML).

Weiterlesen: Stimmt es, dass es unter Natalizumab (Tysabri®) zu einer gefährlichen Hirninfektion kommen kann?

   

Wie wirkt Natalizumab (Tysabri®)?

Natalizumab (Tysabri®) ist ein monoklonaler Antikörper zur Behandlung der schubförmigen MS. Die Behandlung ist zu erwägen, wenn Basismedikamente wie Interferon beta oder Glatirameracetat nicht wirksam sind und eine hohe Krankheitsaktivität besteht.

Weiterlesen: Wie wirkt Natalizumab (Tysabri®)?

   

Wie läuft eine Kortison-Stoßtherapie (Pulstherapie) konkret ab?

Das Procedere beginnt meist einen Tag vor der eigentlichen Behandlung mit einer Blut- und Urinuntersuchung. Dabei werden vor allem die Blutzellen, die Blutsenkungsgeschwindigkeit und der Urin auf Infektionszeichen untersucht. Da Kortison das Immunsystem stark schwächt, ist es sehr wichtig, vorher mögliche Infekte auszuschließen.

Weiterlesen: Wie läuft eine Kortison-Stoßtherapie (Pulstherapie) konkret ab?

   

Stimmt es, dass der Blutzucker unter einer Kortison-Behandlung ansteigen kann?

Ja. Insbesondere bei einer hochdosierten Kortison-Behandlung kann der Zuckerwert im Blut manchmal sogar erheblich ansteigen. Denn unter dem Kortison-Einfluss werden Energiereserven in Zucker umgewandelt.

Weiterlesen: Stimmt es, dass der Blutzucker unter einer Kortison-Behandlung ansteigen kann?

   

Kortison-Behandlung: Worauf sollte man dann bei seiner Ernährung achten?

Die anregende Wirkung von Kortison macht sich auch im Stoffwechsel bemerkbar. Der Zuckerspiegel und die Fette im Blut steigen an, denn Kortison sorgt für eine Aktivierung der Energiereserven des Körpers. Es handelt sich halt im weitesten Sinne um ein Stress-Hormon, dass der Körper normalerweise nur dann vermehrt aussschüttet, wenn "Not am Mann ist".

Weiterlesen: Kortison-Behandlung: Worauf sollte man dann bei seiner Ernährung achten?

   

Zu welcher Tageszeit sollte man Kortison einnehmen?

Eine Kortison-Behandlung ist zwar nicht zwingend an eine betimmte Tageszeit gebunden. Dennoch sollte Kortison am besten früh morgens oder vormittags verabreicht werden.

Weiterlesen: Zu welcher Tageszeit sollte man Kortison einnehmen?

   

Welche Nebenwirkungen können unter einer intrathekalen Kortison-Behandlung auftreten?

Bei der intrathekalen Kortison-Behandlung wird das Medikament direkt in den Rückenmarkskanal gespritzt. Davon erhofft man sich eine bessere Wirkung.

Weiterlesen: Welche Nebenwirkungen können unter einer intrathekalen Kortison-Behandlung auftreten?

   

Welche Vor- und Nachteile haben Kortison-Spritzen in den Rückenmarkskanal?

Spezialisierte Kliniken und Fachärzte bieten manchmal eine Kortison-Behandlung bei Multipler Sklerose an, bei der das Kortison direkt in den Nervenwasserraum (Liquor-Raum) gegeben wird. Wie bei der Lumbalpunktion wird eine Stelle der Lendenwirbelsäule punktiert und das Medikament eingespritzt.

Weiterlesen: Welche Vor- und Nachteile haben Kortison-Spritzen in den Rückenmarkskanal?

   

Gibt es auch kritische Stimmen zur Langzeittherapie der MS?

Ja. Es gibt MS-Patienten und auch einige Ärzte, die den Sinn der Langzeitbehandlung mit sogenannten Immunmodulatoren (v.a. Beta-Interferon und Glatirameracetat) anzweifeln.

Weiterlesen: Gibt es auch kritische Stimmen zur Langzeittherapie der MS?

   

Kann Kortison auch bei nicht-schubfömigem Verlauf der MS helfen?

Besonders für die schubhaft verlaufende MS gibt es Belege, dass eine Kortison-Behandlung im Schub die Beschwerden lindern kann. Bei anderen Verlaufsformen wie dem primär und sekundär chronischen Verlauf sind die Wirksamkeitsbelege nicht erbracht.

Weiterlesen: Kann Kortison auch bei nicht-schubfömigem Verlauf der MS helfen?

   

Wie wird ein MS-Schub in der Schwangerschaft behandelt?

Schwangere Frauen sollten insbesondere in der Frühschwangerschaft möglichst kein hochdosiertes Kortison erhalten, da es zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Die Entzündungsaktivität und damit die Schubfrequenz der Multiplen Sklerose sind in der Schwangerschaft aber zum Glück auch deutlich geringer als davor und danach.

Weiterlesen: Wie wird ein MS-Schub in der Schwangerschaft behandelt?

   

Warum muss man sich bei einer Kortison-Behandlung vor Infektionen schützen?

Kortison unterdrückt die körpereigene Immunabwehr, so dass es leichter zu Infekten kommen kann. Gleichzeitig kann eine Infektionskrankheit viel gravierender verlaufen, wenn man gleichzeitig Kortison einnimmt.

Weiterlesen: Warum muss man sich bei einer Kortison-Behandlung vor Infektionen schützen?

   

MS-Schub: Was passiert, wenn ich die Kortison-Behandlung abbreche?

Der Abbruch einer Kortison-Behandlung ist jederzeit möglich, ohne dass mit einer Zunahme von Beschwerden zu rechnen ist. Allerdings bilden sich bestehende Beeinträchtigungen möglicherweise langsamer zurück als dies mit einer fortgeführten Kortison-Behandlung der Fall gewesen wäre.

Weiterlesen: MS-Schub: Was passiert, wenn ich die Kortison-Behandlung abbreche?

   

Welche anderen Medikamente sollte man bei einer Kortison-Behandlung nicht einnehmen?

Kortison ist nicht nur ein starker Unterdrücker des Immunsystems, es ist als körpereigenes Hormon auch sonst ein recht "eingreifendes" Medikament mit komplexen Wirkungen. Deswegen haben Kortison-Präparate, die nicht nur örtlich (Haut, Spray) angewandt werden, eine ganze Reihe an möglichen Nebenwirkungen. Und auch Auswirkungen auf die Wirkung anderer Arzneimittel.

Weiterlesen: Welche anderen Medikamente sollte man bei einer Kortison-Behandlung nicht einnehmen?

   

Ist eine Plasmapherese auch für die Langzeitbehandlung geeignet?

Nein, die Plasmapherese ist nur eine Behandlungsoption für Menschen mit Multipler Sklerose mit einem schweren Schub, denen Kortison nicht hilft. Kommt es unter den Medikamenten nicht zu einer spürbaren Verbesserung, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Neurologie einen Versuch mit der "Blutwäsche". Das sollte allerdings spätestens vier bis sechs Wochen nach Beginn des Schubes geschehen.

Weiterlesen: Ist eine Plasmapherese auch für die Langzeitbehandlung geeignet?

   

Multiple Sklerose: Omega-3-Fettsäuren ohne Wirkung?

Fischöl-Kapseln mit Omega-3-Fettsäuren werden seit geraumer Zeit als mögliche Therapie gegen entzündliche Erkrankungen des Nervensystems diskutiert. Doch die Hoffnungen scheinen zu trügen, zumindest bei der MS. In einer aktuellen Studie brachte die Einnahme von Fischöl-Präparaten jedenfalls keine Verbesserung.

Weiterlesen: Multiple Sklerose: Omega-3-Fettsäuren ohne Wirkung?

   

MS: Wem kann eine Plasmapherese helfen?

Das ist leider im Vorfeld gar nicht so einfach zu beantworten. Die Plasmapherese ist grundsätzlich nur eine Option für den schweren Schub einer Multiplen Sklerose, der auf medikamentöse Immunblocker (Kortison) nicht anspricht. Und sie hilft nur denjenigen mit MS, in deren Entzündungsherden sich lösliche Antikörper finden.

Weiterlesen: MS: Wem kann eine Plasmapherese helfen?

   

MS: Was ist eine Plasmapherese?

Plasmapherese ist ein Verfahren, bei dem Blutplasma, d.h. der flüssige Teil des Blutes, von den festen Bestandteilen, den Blutzellen, außerhalb des Körpers getrennt wird. Die Plasmapherese ist eine Option zur Behandlung des MS-Schubes, wenn Medikamente nicht zu einer ausreichenden Besserung führen.

Weiterlesen: MS: Was ist eine Plasmapherese?

   

Stoßtherapie mit Kortison: Sind Nebenwirkungen häufig?

Leichte Nebenwirkungen kommen etwa bei der Hälfte der Behandelten vor. Dies sind vor allem Magen-Darm-Beschwerden, Schwitzen, Schlafprobleme und Herzklopfen. Schwerere Nebenwirkungen sind selten.

Weiterlesen: Stoßtherapie mit Kortison: Sind Nebenwirkungen häufig?

   

MS-Schub: Sollte man lieber sofort mit einer Kortison-Behandlung beginnen?

Von den meisten Ärzten wird die frühe Behandlung mit Kortison empfohlen, wenn sich ein Schub ankündigt. Aber eine Wirksamkeit ist häufig auch noch gegeben, wenn man mit dem Kortison erst mehrere Wochen nach Beginn der Beschwerden beginnt. Vergleichende Studien konnten jedenfalls keine großen Unterschiede belegen.

Weiterlesen: MS-Schub: Sollte man lieber sofort mit einer Kortison-Behandlung beginnen?

   

MS-Stoßtherapie: Ist es zwingend erforderlich, die Kortison-Dosis nur langsam zu reduzieren?

Nein. Lange Zeit ging man davon aus, dass die Kortison-Dosis nur langsam reduziert werden sollte, um keine nachteiligen Effekte zu haben. Dieses sogenannte "Ausschleichen" ist aber nach einer jüngeren Studie nicht besser (aber auch nicht schlechter) als ein abruptes Absetzen der Infusionen (Neurology 2003; 60:477-478).

Weiterlesen: MS-Stoßtherapie: Ist es zwingend erforderlich, die Kortison-Dosis nur langsam zu reduzieren?

   

MS-Schub: Wie lange dauert eine sogenannte Stoßtherapie mit Kortison?

Üblicherweise dauert eine Hochdosis- oder Ultrahochdosisbehandlung mit Kortison gegen einen akuten Schub der Multiplen Sklerose drei bis fünf Tage. Anschließend wird die Dosis entweder Schritt für Schritt reduziert und somit "ausgeschlichen" oder sie wird abrupt abgesetzt.

Weiterlesen: MS-Schub: Wie lange dauert eine sogenannte Stoßtherapie mit Kortison?

   

Seite 1 von 6

Share on Facebook: Das gefällt mir

Diesen Artikel zum eigenen Facebook-Profil posten. Hier einfach klicken

Fremdwörterlexikon

prev
next

Kognitiv, Kognition

Kognition ist ein zusammenfassender Begriff für vielfältige Funktionen des Gehirns wie Wahrnehmung, Lernen, Erinnerung, Denken, Planung und ...

Lexikon-Glossar

Weiterlesen

Multiple Sklerose

Die Multiple Sklerose ist eine entzündliche Erkrankung im zentralen Nervensystem, bei der die Markscheiden der Nerven (die Hüllen) durch einen Autoimmunprozess angegriffen und geschädigt ...

Lexikon-Glossar

Weiterlesen

Differentialdiagnose

Differentialdiagnose nennen Ärzte die Abklärung mehrerer möglicher Krankheiten als Ursache eines bestimmten ...

Lexikon-Glossar

Weiterlesen

Lumbalpunktion

Bei der Lumbalpunktion wird eine kleine Nadel in den Rückenmarkskanal gestochen und Rückenmarksflüssigkeit bzw. Hirnflüssigkeit entnommen. Diese Flüssigkeit wird auch Liquor ...

Lexikon-Glossar

Weiterlesen

Liquor

Liquor wird die Nervenflüssigkeit bzw. das Nervenwasser genannt. Der Liquor befindet sich im Rückenmarkskanal und auch im Gehirn und wird mitunter für diagnostische Untersuchungen ...

Lexikon-Glossar

Weiterlesen

MRT

MRT ist die Abkürzung für ...

Lexikon-Glossar

Weiterlesen

Kernspin/Kernspintomographie

Die Kernspintomographie (kurz: Kernspin) gehört zu den bildgebenden Untersuchungsverfahren. Sie wird auch Magnetresonanztomographie (MRT) ...

Lexikon-Glossar

Weiterlesen

Magnetresonanztomographie

Die Magnetresonanztomographie (MRT) gehört zu den bildgebenden Untersuchungsverfahren. Sie wird auch Kernspintomographie oder Kernspin genannt. Bei der Untersuchung ist man keinen Röntgenstrahlen ausgesetzt. Die Bilder werden durch ...

Lexikon-Glossar

Weiterlesen

Charcot-Trias

Mit Charcot-Trias wird das Zusammentreffen dreier neurologischer Symptome bezeichnet, nämlich Nystagmus (unwillkürliche Augenbewegungen), Intentionstremor (z.B. Zittern der Hände zu Beginn von Bewegungen) und abgehackte ...

Lexikon-Glossar

Weiterlesen

Ataxie

Ataxie ist der medizinische Fachbegriff für Störungen der Bewegungskoordination. Bei Menschen mit Multipler Sklerose können Ataxien vor allem dann auftreten, wenn Lähmungserscheinungen und spastische Muskelverkrampfungen ...

Lexikon-Glossar

Weiterlesen

PP-MS

PP-MS ist die Abkürzung für die primär progrediente MS. Die Abkürzung stammt von der englischen Bezeichnung "primary progressive multiple sclerosis" ...

Lexikon-Glossar

Weiterlesen

Dysphagie

Dysphagie ist der medizinische Fachbegriff für Schluckstörung. Eine Dysphagie kann auch im Rahmen einer Multiplen Sklerose ...

Lexikon-Glossar

Weiterlesen

Nystagmus

Nystagmus bezeichnet das unkontrollierte Hin- und Her-Bewegen der Augen, das sogenannte Augenzittern. Nystagmus kann als Symptom bei der Multiplen Sklerose ...

Lexikon-Glossar

Weiterlesen

Parese

Parese (griechisch πάρεσις páresis „Erschlaffen“) ist gleichbedeutend mit Lähmung. Oft wird das Wort jedoch einschränkend im Sinne von „inkomplette Kraftminderung“ verwendet. Eine vollständige Lähmung bezeichnet man auch als ...

Lexikon-Glossar

Weiterlesen

Lhermitte-Zeichen

Das Lhermitte-Zeichen ist ein Symptom, mit dem der Arzt Störungen im Bereich der Hirnhäute im Bereich der Wirbelsäule aufspüren kann. Es äußert sich durch ein schmerzhaftes "elektrisierendes" Gefühl, wenn der ...

Lexikon-Glossar

Weiterlesen

Parästhesie

Eine Parästhesie bezeichnet im Mediziner-Jargon eine nicht schmerzhafte Missempfindung im Bereich eines Hautnervs, ohne dass dafür klar erkennbare Reize ausgehen. Parästhesien äußern sich typischerweise durch Kribbeln, Jucken, Prickeln, "Ameisenlaufen" oder ...

Lexikon-Glossar

Weiterlesen

SP-MS

SP-MS ist die Abkürzung für die sekundär progrediente MS. Die Abkürzung stammt von der englischen Bezeichnung "secondary progressive multiple sclerosis" ...

Lexikon-Glossar

Weiterlesen

RR-MS

RR-MS ist die Abkürzung für die schubförmig remittierende MS. Die Abkürzung stammt von der englischen Bezeichnung "relapsing remitting multiple sclerosis" ...

Lexikon-Glossar

Weiterlesen

Demyelinisation

Demyelinisation ist eine Entmarkung der Nervenfasern. Dabei wird die Myelinscheide, welche die Nervenzelle oder deren Axon umgibt, geschädigt oder zerstört. Sind mehrere Nervenzellen betroffen, kann dies diffus oder herdförmig ...

Lexikon-Glossar

Weiterlesen

Myelin

Myelin ist eine lipidreiche Biomembran, welche die Axone der meisten Neuronen spiralförmig umgibt und elektrisch isoliert. Myelin wurde 1854 von dem Pathologen Rudolf Virchow (1821–1902) mittels Lichtmikroskopie an Gewebeschnitten ...

Lexikon-Glossar

Weiterlesen

Zentralnervensystem (ZNS)

Beim Menschen fasst man unter dem Begriff Zentralnervensystem Gehirn und Rückenmark zusammen und grenzt es so gegen das periphere Nervensystem ab, das zum Teil aus den Fortsätzen von Nervenzellen des ...

Lexikon-Glossar

Weiterlesen

Encephalomyelitis disseminata

Encephalomyelitis disseminata ist eine andere Bezeichnung für die Multiple ...

Lexikon-Glossar

Weiterlesen