Wie häufig entwickeln Menschen mit Morbus Parkinson Angstzustände?
Bei Patienten mit Morbus Parkinson kommt es im fortgeschrittenen Stadium ihrer Erkrankung relativ häufig zu begleitenden Angststörungen. Etwa jeder dritte bis jeder zweite Betroffene erlebt solche Angstzustände.
Das kann sich in diffusen Ängsten äußern, die entweder zeitweise oder sogar dauerhaft bestehen. Bei manchen Patienten kommt es aber auch zu eher plötzlich einsetzenden Panikattacken.
Solche Angstzustände müssen behandelt werden, zum einen, weil sie für den Betroffenen natürlich sehr belastend sind, zum anderen aber auch, weil sich die Ängste unbehandelt immer mehr verfestigen und verselbstständigen können.
