Neue Therapie für Parkinsonpatienten: Magnetstimulation

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Eine magnetische Stimulation des Gehirns könnte bei Morbus Parkinson eine effektive Behandlungsmöglichkeit sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine israelische Forschungsgruppe, die die neue Methode entwickelt hat und jetzt auf dem 21. Jahreskongress der Europäischen Neurologen-Gesellschaft vorstellte.

"Repetitive transkranielle Magnetstimulation", so nennen die Wissenschaftler das Verfahren. Dabei wird über eine spezielle Spule ein magnetisches Feld erzeugt und damit das Gehirn stimuliert. "Repetitiv" steht für "wiederholt", das heißt, die Magnetanwendung wird in mehreren Sitzungen vorgenommen.

Nach Auskunft von Studienleiter Dr. Oren Cohen verbesserte sich insbesondere die Beweglichkeit der behandelten Patienten signifikant. Die Wirkung hielt auch 60 Tage nach der Anwendung noch an. Relevante Nebenwirkungen traten nicht auf.


WANC 16.06.2011
Quelle: 21. Jahreskongress der Europäischen Neurologen-Gesellschaft (ENS), Abstract

 



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