Was kann ich bei Stuhlinkontinenz oder imperativem Stuhldrang selber tun?
Auch wenn sowohl imperativer Stuhldrang als auch Stuhlinkontinenz das Alltagsleben erheblich beeinträchtigen können, ist es wichtig, die eigenen vier Wände zu verlassen. Hilfreich ist es dann, ein wenig vorauszuplanen, um gut mit dem Problem umgehen zu können.
So können Sie, bevor Sie neue Orte aufsuchen, zum Beispiel danach forschen, wo sich dort die Toiletten befinden. Selbsthilfegruppen und (nationale) Vereinigungen zu chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) helfen Ihnen mitunter weiter, auch bei Aufenthalten im Ausland. So haben die nationalen CED-Organisationen ihre eigenen Programme. In Großbritannien gibt es zum Beispiel RADAR-Schlüssel, die es Nutzern mit CED ermöglicht, Toiletten für Behinderte aufzusuchen. In Dänemark sind es TTT (Toilet Tom Tom).
Vor diesem Hintergrund sind Smartphones bzw. Mobiltelefone mit Internetzugang nützlich für unterwegs. Weiterhin kann es sinnvoll sein, bestimmte Utensilien mit sich zu tragen, wie zum Beispiel nasse Tücher, Toilettenpapier, Ersatzunterwäsche, Einlagen oder Mülltüten.
