Morbus Crohn: Wie werden Fisteln oder Abszesse nachgewiesen?
Als Komplikation eines Morbus Crohn können sich manchmal neue Verbindungen zwischen Darm und anderen inneren Organen bilden. Auch Verbindungsgänge zur Haut sind möglich.
Diese sogenannten Fisteln lassen sich bei einer Darmspiegelung nicht nachweisen. Besteht der Verdacht, können aber bildgebende Verfahren wie Ultraschalluntersuchung, Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) wichtige Hinweise liefern. Das gleiche gilt, wenn sich Abszesse entwickelt haben.
Die Ultraschalluntersuchung ist in der Regel erste Wahl und liefert meist zuverlässige Befunde. Sind die Ergebnisse jedoch nicht eindeutig oder die Untersuchungsbedingungen zu schwierig, können CT- oder MRT-Aufnahmen folgen. Beide Verfahren liefern sehr aussagekräftige Schnittbilder des Körpers bzw. der Darmregion.
Autoren: Dr. med. Anne-Kristin Schulze/Dr. med. Jörg Zorn
