Hilft Homöopathie bei Colitis ulcerosa?
Wenn Sie schulmedizinische Experten fragen: Klares Nein! Wenn Sie einige Betroffene und Homöopathen fragen: Klares Ja! Es ist sozusagen der Inbegriff der Homöopathie, dass sich ihre Wirkung - zumindest nach unseren herkömmlichen wissenschaftlichen Methoden - nicht beweisen lässt und sie dennoch eine große Anhängerschar hat, die immer wieder glaubhaft versichert, dass sie eben doch wirkt.
Unsere Empfehlung: Probieren Sie es aus! Schaden kann es nicht, aber vielleicht hilft es ja auch Ihnen. Aber setzen Sie deshalb nicht gleich die gesamte schulmedizinische Therapie ab.
Zum Hintergrund: Die Homöopathie ist eine Heilmethode, die auf dem Prinzip „Gleiches mit Gleichem behandeln“ beruht. Homöopathische Arzneimittel entstammen pflanzlichen Extrakten, die ähnliche Symptome hervorrufen wie die zu therapierende Krankheit. Allerdings sind die Heilmittel stark verdünnt. In einer Folge von bis zu 30 Verdünnungen, auf den Verpackungen mit 30c bezeichnet, werden die Arzneimittel hergestellt. Diese hohe Verdünnung enthält zwar fast nichts mehr von dem ursprünglichen Extrakt, doch hat sich im für die Verdünnung genutzten Wasser den Homöopathen zufolge ein Abdruck des Extrakts erhalten. Das löse den heilenden Effekt aus.
