Wie kann bei Magersucht oder Bulimie die Hilfe von Familienmitgliedern, Partnern oder Freunden aussehen?
Um das Essverhalten essgestörter Patienten zu verändern, braucht es in der Regel eine länger andauernde Therapie. Nahe stehende Personen können das Essverhalten kaum beeinflussen, das gelingt sehr viel eher "neutralen" und fachkundigen Therapeuten.
Wichtig ist es aber, den Patienten nicht „fallen“ zu lassen, sondern ihn auch in seiner Krankheit zu akzeptieren und zu unterstützen.
Hilfreich kann es schon sein zu sagen, dass man für den Kranken da ist und er jederzeit kommen kann, wenn er Hilfe braucht. Hilfe kann darüber hinaus auch bedeuten, essgestörte Patienten zu Terminen, etwa bei Beratungsstellen, beim Arzt oder bei Krankenkassen zu begleiten oder Begleitung anzubieten.
