Kommt es bei Magersucht zu Veränderungen im Gehirn?

Tatsächlich ließen sich bei Patienten mit Magersucht Veränderungen in der Hirnstruktur nachweisen. Das Gehirn besteht aus grauer und weißer Hirnsubstanz. Die graue Hirnsubstanz ist bei vielen Magersüchtigen vermindert. Allerdings tritt dieser Effekt erst bei länger bestehender Unterernährung ein.

Warum es zu diesem leichten Verlust an grauer Hirnsubstanz kommt, ist unklar. Im Verlauf der Gewichtszunahme sind diese Veränderungen rückbildungsfähig. Die Rückbildung bei Gewichtszunahme hängt offenbar auch mit einer hormonellen Erholung zusammen.

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