Welche Begleiterkrankungen kommen bei Magersucht und Bulimie häufig vor?

Sehr häufig leiden die Betroffenen zusätzlich an einer Depression. Auch Angsterkrankungen und Zwangsstörungen kommen vor und müssen möglicherweise gleichzeitig behandelt werden.

Wenn man sich vor Augen führt, dass die Magersucht und die Bulimie psychische Erkrankungen mit einer ausgeprägten Zwangskomponente sind, ist das nicht wirklich überraschend. Außerdem ist auch die Erkrankung selbst natürlich belastend, so dass eine depressive Veranlagung auf fruchtbaren Boden fällt.

Antidepressiva keine Dauerlösung

Ist die Stimmung gerade sehr depressiv geprägt, kann eine medikamentöse Behandlung mit Antidepressiva zeitweise durchaus sinnvoll sein. Dies sind Medikamente, die die Stimmung positiv beeinflussen. Daneben können diese Medikamente auch Symptome der Essstörung lindern. Als Dauermaßnahme sind sie aber eher nicht geeignet, zumal sie de Ursachen der Essstörung kaum beeinflussen können.

Die zahlreichen körperlichen Folgen einer Magersucht infolge der Mangelernährung führen wir hier nicht auf, weil sie nicht im eigentlichen Sinne Begleiterkrankungen sind. Diese direkten Krankheitsfolgen werden in anderen Fragen beantwortet.

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