Wie lange wird die Chemotherapie bei AML fortgeführt?
In der Regel mindestens ein bis anderthalb Jahre. Bei neu diagnostizierter akuter myeloischer Leukämie (AML) beginnt man die Behandlung mit ein oder zwei Zyklen einer hochdosierten Chemotherapie. Diese einleitende Behandlung nennt man auch Induktionschemotherapie.
Danach folgt dann eine sogenannte Festigungstherapie und eine Erhaltungstherapie. Diese Anschlussbehandlungen haben zum Ziel, den mit der Induktionschemotherapie erzielten Behandlungserfolg zu stabilisieren. Um das zu erreichen, laufen sie mindestens über ein Jahr. Meist ist die Dosis bzw. Intensität der Behandlung (und damit auch der Nebenwirkungen) nicht mehr so hoch wie während der einleitenden Chemotherapie.
