Die wichtigsten Fragen auf einen Blick

Auf diesem Portal finden Sie eine Auflistung der wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Leukämie. Wir, ein Team aus Ärzten und Patienten, stellen laufend weitere Fragen und Antworten ein. Wenn Sie bestimmte Themenwünsche haben, schreiben Sie uns!
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Was bedeutet in der Leukämie-Behandlung Remission?

Mit Remission bezeichnen die Ärzte das erfolgreiche Zurückdrängen der Krebszellen. Der Begriff wird nicht nur bei der Leukämie, sondern auch bei anderen Krebsarten verwandt.

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Tut die Knochenmarkbiopsie weh?

Nein, normalerweise nicht, denn die Untersuchung findet unter örtlicher Betäubung statt. Nur die Spritze zur Betäubung piekt natürlich ein wenig, danach ist die Untersuchung in der Regel schmerzfrei.

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Stimmt es, dass Abgeschlagenheit und Infektanfälligkeit auch ein erstes Anzeichen einer Leukämie sein können?

Ja und nein. Tatsächlich beginnt eine Leukämie häufig mit einem sehr unspezifischen Krankheitsbild, das vor allem durch Müdigkeit und Abwehrschwäche gekenzeichnet ist. Allerdings kann eine solche Symptomatik auch eine Vielzahl anderer Ursachen haben. Und in der absoluten Mehrzahl der Fälle steckt etwas Harmloseres dahinter.

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Auf welche Weise beseitigen weiße Blutkörperchen Eindringlinge im Körper?

Im dem sie die Eindringlinge auffressen. Der Vorgang ist relativ kompromisslos, Gefangene werden ncht gemacht.

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Welche Arten von weißen Blutkörperchen gibt es?

Im wesentlichen unterscheidet man bei den weißen Blutkörperchen (medizinisch: Leukozyten) drei Gruppen: die Granulozyten, die Lymphozyten und die Monozyten.

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Leukämie: Neue Hoffnung auf Vitamin-A-Säure

Ein bisher nur bei einer einzigen Leukämieform wirksames Medikament könnte durch einen Trick bald auch für andere Leukämie-Arten anwendbar werden. Das berichten britische Wissenschaftler im renommierten Fachblatt Nature.

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Kein Leukämie-Risiko in der Nähe von Atomkraftwerken?

Eine Langzeitstudie in der Schweiz hat das Risiko von kindlichen Krebserkrankungen in der Nähe von Kernkraftwerken untersucht. Das Ergebnis: Es wurden keine Hinweise dafür gefunden, dass Leukämie-Erkrankungen häufiger auftreten als anderswo. Das jedenfalls sagen die Studienautoren. Doch es gibt Kritik. Ob Entwarnung gegeben werden kann, ist nach wie vor heftig umstritten.

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Impfung gegen akute Leukämie?

Bei der akuten myeloischen Leukämie (AML) bleiben bei vielen Patienten nach der Chemotherapie bösartige Zellen im Körper. Wenn die irgendwann wieder aktiv werden, ist die Erkrankung häufig kaum mehr aufzuhalten. Jetzt wird eine Impfung getest, die das Immunsystem stärken soll, um diese restlichen Zellen zu zerstören.

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Welches ist die häufigste Leukämie-Form bei Kindern?

Die akute lymphatische Leukämie (ALL). Es handelt sich bei der ALL auch insgesamt um die häufigste Krebsart bei Kindern.

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Welche vier wesentlichen Leukämie-Arten gibt es?

Mittlerweile wird Leukämie meist als Oberbegriff für eine Vielzahl von Erkrankungen, die mit einer (bösartigen) Störung der Blutbildung einhergehen, verwandt. Im engeren Sinne aber unterscheidet man vor allem vier Leukämie-Formen.

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Warum heißt Leukämie eigentlich Leukämie?

Leukämie bedeutet wörtlich übersetzt "weißes Blut". Da eines der Leitsymptome vieler Leukämie-Formen eine starke Erhöhung der weißen Blutkörperchen (= Leukozyten) ist, entstand historisch die Bezeichnung Leukämie.

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Non-Hodgkin-Lyphome: Übergewicht und falsche Ernährung erhöhen das Erkrankungsrisiko

Warum Non-Hodgkin-Lymphome entstehen, das können selbst Experten nicht so genau erklären. Auf jeden Fall weiß man bisher so wenig darüber, dass kaum Möglichkeiten der Vorbeugung bekannt sind. Doch nun scheint man einen Schritt voran gekommen zu sein. Eine neue Studie deckt auf, dass Übergewicht und die Ernährung im Jugendalter das Risiko für eine Erkrankung erhöhen können.

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Wie werden die Stammzellen bei einer Knochenmarkspende "gelagert"?

Das entnommene Knochenmark oder die aus dem Blut herausgewaschenen Stammzellen (heute weitaus häufiger) werden bis zur Weitergabe an den Empfänger tiefgefroren. Nicht in einem herkömmlichen Drei-Sterne-Eisfach, sondern in flüssigem Stickstoff. Temperatur: minus 192 Grad Celsius.

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Was ist eine Leukapherese?

Die Leukapherese ist ein spezielles Verfahren zur "Herauslösung" von weißen Blutkörperchen (Leukozyten) aus dem Blut. Im Prinzip handelt es sich dabei um eine Art Blutwäsche, bei der das Körperblut angezapft und durch ein Filtersystem geleitet wird.

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Wo entnimmt man bei einer Knochenmarkspende das Gewebe vom Spender?

Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder das Knochenmarkgewebe wird direkt aus dem Knochen entnommen. Genauer gesagt aus dem Beckenkamm. Das passiert unter Narkose, ist also für den Spender ein richtiger operativer Eingriff.

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Was bedeutet Graft-versus-Disease-Reaktion?

Graft-versus-Disease-Reaktion ist ein Fachbegriff aus der Transplantationsmedizin. Er bedeutet, dass das Spendermaterial nicht nur das fehlende eigene Gewebe ersetzt, sondern sich zusätzlich auch noch gegen die Ursachen der Erkrankung richtet (Graft = Transplantat ; versus = gegen ; disease = Krankheit).

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Welchen Vorteil haben fremde Stammzellen gegenüber den eigenen?

Bis vor kurzem dachte man, überhaupt keinen. Denn die "fremden" (allogenen) Stammzellen von Knochenmarkspendern bzw. die sich daraus entwickelnden weißen Blutkörperchen betrachten die Körperzellen des Empfängers – obwohl man bei der Auswahl des Spenderknochenmarks eine möglichst große Ähnlichkeit anstrebt – als fremd und greifen sie an: Zum Teil sehr gravierende Nebenwirkungen sind die Folge.

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Was ist der Unterschied zwischen autologer und allogener Stammzelltransplantation?

Man spricht von autologer Stammzelltransplantation, wenn die Stammzellen von einem selbst stammen, also zum Beispiel zuvor entnommen und konserviert wurden. Bei der allogenen Stammzelltransplantation stammen die Zellen hingegen von einem Spender, also einer anderen Person.

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Stimmt es, dass man eine Leukämie mit einer Stammzelltransplantation heilen kann?

Ja. Diese Behandlungsmethode bietet zumindest die besten Chancen. Wenn nach der hochdosierten Chemotherapie tatsächlich alle Leukämie-Zellen abgetötet worden sind und mit den transplantierten Stammzellen neue Blutzellen gebildet werden, ist die Leukämie dauerhaft geheilt.

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Stammzelltransplantation: Wie gelangen die Stammzellen eigentlich ins Knochenmark?

Bei einer Stammzelltransplantation werden die Stammzellen gemeinhin in eine Armvene gesprritzt. Von dort aus finden sie selbst ihren Weg zum Knochenmark. Erst dort siedeln sie sich an und beginnen sich zu vermehren.

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Was ist die Grundidee hinter der Stammzelltransplantation bei Leukämie?

Das Problem an der Behandlung der Leukämie ist, dass es mit der Chemotherapie meist nicht gelingt, wirklich alle Leukämie-Zellen auszulöschen. Um das nämlich zu erreichen, müsste man so hohe Dosen der Zytostatika einnehmen, dass auch alle, oder zumindest zu viele gesunde Knochenmarkzellen vernichtet werden würden.

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Kann man mit Imatinib eine Leukämie (CML) heilen?

Das ist derzeit (Stand: Frühjahr 2011) noch unklar. Es fehlt bisher an Langzeitstudien, die eine genaue Beurteilung darüber zulassen, ob Imatinib eine chronische myeloische Leukämie evtl. sogar komplett heilen kann.

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Mit welchen Nebenwirkungen muss man unter der Behandlung mit Imatinib rechnen?

Insgesamt ist Imatinib – verglichen mit einer Chemotherapie – ein relativ gut verträgliches Medikament. Dennoch muss man auch unter Imatinib mit Nebenwirkungen rechnen.

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Kann Imatinib auch dann noch eingesetzt werden, wenn eine Behandlung mit Interferon nicht mehr anschlägt?

Ja. Imatinib hat ja einen völlig anderen Wirkmechanismus als Interferon alpha und zeigt daher oft auch dann noch Behandlungserfolge, wenn die Gabe von Interferon keine Wirkung mehr erzielt hat.

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Auf welche Weise fördert das Philadelphia-Chromosom die Entstehung einer Leukämie?

Beim Philadelphia-Chromosom handelt es sich um eine erworbene (also nicht angeborene) Gen-Mutation. Dabei liegt ein Stück von Chromosom 22 auf dem Chromosom 9 und umgekehrt.

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Auf welche Weise wirkt Imatinib?

Imatinib ist ein sogenannter Signaltransduktionshemmer (Abkürzung: STI für Signal-Transduktions-Inhibitor). Hinter diesem ungelenken Begriff verbirgt sich ein Wirkmechanismus, der den klassischen Chemotherapeutika in der Leukämiebehandlung vom Prinzip her überlegen ist.

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Was versteht man unter Erhaltungstherapie bei CML?

Die chronische myeloische Leukämie lässt sich in ihrem Verlauf unterteilen in längere "chronische" Phasen mit nur geringer Krankheitsaktivität, unterbrochen von akuten Stadien mit massiven Symptomen. Abhängig davon, in welcher Phase sich die Erkrankung gerade befindet, sind unterschiedliche Behandlungsansätze notwendig.

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Was versteht man unter allogener Transplantation?

Eine allogene Transplantation bezeichnet die Übertragung von Blutstammzellen von einem passenden Spender auf den Empfänger. Bei der chronisch myeloischen Leukämie ist eine allogene Transplantation (nach vorausgegangener Chemotherapie) die einzige Chance auf dauerhafte Heilung.

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Welche Behandlung bietet bei CML Chancen auf dauerhafte Heilung?

Eine hochdosierte Chemotherapie (evtl. ergänzt um eine Ganzkörperbestrahlung) und eine nachfolgende Transplantation von Blutstammzellen. Leider kommt diese Behandlung aber nur für etwa 15% der Betroffenen in Betracht.

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Wann kommt Imatinib (Glivec®) zur Behandlung der ALL in Betracht?

Imatinib (Markenname Glivec®) ist ein sogenannter Signaltransduktionshemmstoff. Dieses noch relativ neue Medikament hemmt spezifisch das Wachstum von Leukämiezellen.

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Welche Behandlungsoptionen gibt es, wenn die ALL zurückkehrt oder trotz Chemotherapie nicht vollständig verschwunden ist?

Leider gelingt es mit der Chemotherapie nicht immer, die akute lymphatische Leukämie dauerhaft zurückzudrängen. Es kommt dann irgendwann zu einem Rezidiv - dem Wiederauftreten von Leukämiezellen.

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Warum werden die Medikamente bei der ALL manchmal direkt in die Rückenmarksflüssigkeit verabreicht?

Weil die ALL (Akute lymphatische Leukämie) häufig auch das Gehirn befällt. Durch Verabreichung der Chemotherapie direkt in die Rückenmarksflüssigkeit (Liquor) will man erreichen, dass die Medikamente auch ins Gehirn gelangen.

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Wie lange wird die Chemotherapie bei ALL fortgeführt?

In der Regel dauert die primäre Behandlung zwei Jahre. Bei neu diagnostizierter akuter lymphatischer Leukämie (ALL) beginnt man die Behandlung meist mit zwei Zyklen einer hochdosierten Chemotherapie. Diese einleitende Behandlung nennt man auch Induktionschemotherapie.

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Was versteht man unter Induktionschemotherapie bei ALL?

Die Behandlung der akuten lymphatischen Leukämie (ALL) beginnt in der Regel mit zwei Zyklen einer hochdosierten Chemotherapie. Diese einleitende Behandlung, die die Leukämiezellen akut zurückdrängt, nennt man auch Induktionschemotherapie.

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Welche therapeutische Besonderheit gibt es bei der akuten Promyelozyten-Leukämie?

Die akute Promyelozyten-Leukämie ist eine seltene Sonderform der akuten myeloischen Leukämie (AML). Bei dieser Variante gelingt es häufig mit Vitamin-A-Säure (auch: All-trans-Retinsäure), die Erkrankung zurückzudrängen.

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Wie lange wird die Chemotherapie bei AML fortgeführt?

In der Regel mindestens ein bis anderthalb Jahre. Bei neu diagnostizierter akuter myeloischer Leukämie (AML) beginnt man die Behandlung mit ein oder zwei Zyklen einer hochdosierten Chemotherapie. Diese einleitende Behandlung nennt man auch Induktionschemotherapie.

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Was versteht man unter Induktionschemotherapie bei AML?

Die Behandlung der akuten myeloischen Leukämie (AML) beginnt in der Regel mit ein oder zwei Zyklen einer hochdosierten Chemotherapie. Diese einleitende Behandlung, die die Leukämiezellen akut zurückdrängt, nennt man auch Induktionschemotherapie.

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Warum wird bei der diagnostischen Abklärung einer ALL oft auch eine Lumbalpunktion gemacht?

Bei der ALL (Akute Lymphatische Leukämie) kann es zu einer Infiltration des Nervengewebes kommen. Die Lumbalpunktion, bei der Rückenmarksflüssigkeit entnommen und untersucht wird, ist eine Standardmethode, einen möglichen Befall des Nervengewebes aufzudecken oder auszuschließen.

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Was ist der typische Befund einer Knochenmarksuntersuchung bei akuten Leukämien?

Charakteristischer Befund der Knochenmarksuntersuchung bei einer akuten Leukämie ist die hohe Zahl an unreifen und veränderten Blutzellen. Die Anzahl der normalen Blutzellen ist hingegen stark vermindert.

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Was ist der typische Befund einer Knochenmarksuntersuchung bei CLL (Chronisch Lymphatische Leukämie)?

Der Nachweis von Lymphozyten. Diese speziellen weißen Blutkörperchen sind normalerweise nicht im Knochenmark zu finden.

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allogen

Allogen ist ein Begriff aus der Transplantationsmedizin und bedeutet: Das Spendermaterial stammt von einem anderen Menschen. Eine allogene Knochenmarktransplantation ist also eine Knochenmarkspende, bei der das Spender-Knochenmark von jemand anders ...

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autolog

Autolog ist ein Begriff aus der Transplantationsmedizin und bedeutet: Das gespendete Gewebe stammt von einem selbst. Im Falle einer autologen Stammzelltransplantation wurde meist bei früherer Gelegenheit Knochenmark entnommen und ...

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Erythrozyten

Die roten Blutkörperchen oder roten Blutzellen werden im Fach-Jargon Erythrozyten genannt. Ihre wesentliche Aufgabe ist der Sauerstofftransport im ...

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HU

HU ist die Abkürzung von Hydroxyurea, dem englischen Wort für Hydroxyharnstoff. Hydroxyharnstoff wiederum ist ein gängiges Medikament in der ...

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Rezidiv

Rezidiv ist der medizinische Fachbegriff für einen Rückfall, also für das Wiederauftreten einer Erkrankung. Im Falle der Leukämie bedeutet Rezidiv, dass neue Leukämiezellen im Körper aufgetreten ...

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Remission

Remission nennt man bei der Leukämie eine komplette Zurückdrängung der Erkrankung. Oder anders ausgedrückt: einen Zustand, in dem die Leukämiezellen weder im Knochenmark noch im Blut nachweisbar ...

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Liquor

Liquor ist der medizinische Fachbegriff für die Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit. Bei der Lumbalpunktion (z.B. im Rahmen der ALL-Diagnostik) wird Liquor entnommen und ...

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Lumbalpunktion

Die Lumbalpunktion dient der Untersuchung der Rückenmarksflüssigkeit. Diese Untersuchung kann bei der Akuten Lymphatischen Leukämie (ALL) sinnvoll sein, wenn es darum geht, einen möglichen Befall des Nervengewebes ...

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MDS

MDS steht für "myelodysplastische Syndrome". Dabei handelt es sich um Vorstufen von Leukämien, die in echte Leukämie übergehen können (aber nicht ...

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CLL

CLL ist die Abkürzung für die "chronische lymphatische Leukämie"....

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ALL

ALL ist die Abkürzung für die "akute lymphatische Leukämie". Lymphatisch bedeutet, dass die Leukämie im Gegensatz zu den myeloischen Leukämie-Formen nicht von den Granulozyten, sondern von den Vorläuferzellen der Lymphozyten ...

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CML

CML ist die Abkürzung für die "chronische myeloische Leukämie"....

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AML

AML ist die Abkürzung für die "akute myeloische Leukämie". Myeloisch bedeutet, dass die Leukämie von den Granulozyten, den Vorläuferzellen der weißen Blutkörperchen ausgeht....

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Stammzellen

Stammzellen sind Vorläuferzellen der späteren ...

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Graft-versus-Malignancy (GvM)

Während es sich bei der Graft-versus-Host-Reaktion um eine unerwünschte Reaktion der Spenderlymphozyten auf den Wirtsorganismus handelt, ist die gegen maligne Zellen gerichtete Reaktion, auch „Graft-versus-Leukemia“ (GvL) oder allgemeiner „Graft-versus-Malignancy“ genannt, ...

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Graft-versus-Host-Reaktion (GvHR)

Unter der Graft-versus-Host-Reaktion (GvHR; deutsch: Transplantat-Wirt-Reaktion; englisch: Graft-versus-Host-Disease (GvHD)) versteht man eine immunologische Reaktion, welche in der Folge einer allogenen Knochenmark- oder Stammzelltransplantation auftreten ...

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Hämatokrit

Anteil des Blutes, der aus Blutzellen besteht. Der Hämatokrit gibt den prozentualen Volumenanteil der zellulären Blutbestandteile im Blut ...

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Hämoglobin

Roter Blutfarbstoff, der für den Sauerstofftransport zuständig ist. Hämoglobin ist Bestandteil der roten ...

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Leukozyten

Unter dem Begriff Leukozyten werden die weißen Blutzellen ...

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Thrombozyten

Blutplättchen mit entscheidender Funktion für die Blutgerinnung. Thrombozyten lagern sich nach der Verletzung von Blutgefäßen an die verletzte Gefäßwand an und verschleißen ...

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