Symptome des Spannungskopfschmerzes

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Entsprechend der IHS-Kriterien von 1998 kann dann von einem Spannungskopfschmerz gesprochen werden, wenn es sich bei den Kopfschmerzen um Schmerzen im Bereich des gesamten Kopfes (bilateral/holocephal) handelt, die einen drückend-ziehenden, jedoch nicht pulsierenden Charakter haben.

Von der Intensität her handelt es sich um leichte bis mittelschwere Schmerzen, die sich bei körperlicher Aktivität nicht verstärken. Die einzelne Kopfschmerzattacke hat eine Dauer zwischen 30 Minuten und 7 Tagen. Vegetative Begleitsymptome wie Lichtscheu und übermäßige Lärmempfindlichkeit, Übelkeit, Erbrechen sowie Appetitlosigkeit treten in der Regel nicht und, wenn doch, nur sehr selten begleitend auf.

Die Unterscheidung zwischen eSK und cSK erfolgen – wie oben bereits erwähnt – anhand der Bestehensdauer: Von eSK spricht man, wenn der SK mindestens 10 mal aufgetreten ist, jedoch weniger als 180 Kopfschmerztage pro Jahr vorliegen; vom cSK spricht man, sobald die Kopfschmerzen an mindestens 15 Tagen im Monat in mehr als 6 aufeinanderfolgenden Monaten auftraten. Davon noch einmal abzugrenzen ist der Spannungskopfschmerz, der durch verspannte Kaumuskulatur im Kopf entsteht. Es handelt sich hier auch um einen dumpf-drückenden Schmerz, der im Kopf umherzuwandern scheint. Jedoch ist er permanent vorhanden.

Bei Menschen mit cSK findet man gehäuft psychovegetative Auffälligkeiten wie Ängstlichkeit, depressive Grundstimmung, Schlafstörungen und Medikamentenmiss- bzw. -fehlgebrauch. Weitere häufig mit cSK korrelierende Symptome sind u.a. Haarausfall und Trichodynie (Jucken, Brennen, Spannen, Schmerzen der Kopfhaut), welche sich partiell ebenfalls aus Verspannungen des Kopf-, Kau- und Nackenmuskulatur ableiten und zeitgleich auftreten können.

 

 

 

 

 


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