Aktuelle Nachrichten
Botox: Als Migräne-Mittel überschätzt
Das war die gute Nachricht: Das Bakteriengift „Botoliniumtoxin“ – kurz Botox genannt – kann gegen Migräne helfen. Doch unumstritten war das eigentlich als Faltenglätter eingesetzte Mittel nie. Jetzt enttarnt eine neue Studie die von vielen über den grünen Klee gelobte Wirkung: Nur bei chronischen Kopfschmerzen ist das Mittel effektiv.
Dürfen Frauen mit Migräne die Pille nehmen?
Zwischen Ärzten ist ein Streit entbrannt. Frauen berichten, dass Frauenärzte ihnen das Rezept für die Pille mit dem Hinweis verweigern, dass sie unter Migräne leiden. Begründung: Hormonelle Kontrazeptiva plus Migräne erhöhen das Risiko für einen Schlaganfall und Herzinfarkt. Neurologen und Schmerztherapeuten sehen das anders.
Kopfschmerzen: Nicht immer sind Schmerzmittel die beste Wahl
Wer Kopfschmerzen hat, greift in der Regel zur Schmerztablette. Dagegen ist nichts einzuwenden, wenn das nur gelegentlich vorkommt. Kommen Kopfschmerzen aber häufiger als zehn Tage im Monat vor oder halten länger als drei Tage an, müssen die Ursachen herausgefunden werden. Denn in manchen Fällen kann eine Schmerzpille mehr schaden als nutzen.
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Botox gegen Migräne: Wirkt es oder wirkt es nicht?
Das war die gute Nachricht: Das Bakteriengift Botulinumtoxin A – besser bekannt als „Botox“ – soll das Leiden von Migränepatienten lindern. Zwei große Studien hatten gezeigt, dass die Injektion von kleinen Mengen des Giftes in Kopf-, Gesichts-, und Nackenmuskeln die Migräneschmerzen bessert. Und das ist die schlechte Nachricht: In England bekräftigt ein Gutachten erhebliche Zweifel an der Wirkung der Therapie.
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Joggen gegen Migräne
Sportliche Betätigung kann Stärke, Häufigkeit und Dauer von Mirgänattacken vermindern. Das gelingt vor allem mit Sportarten, die die Ausdauer trainieren. Warum Sport so wirkt, erklären Migräneexperten mit einen Ansteigen der Schmerzschwelle.
Migräne: Neue Medikamente in Sicht
Ärzte beklagen genauso wie Patienten, dass die heute verfügbaren Medikamente gegen Migräne nur bedingt helfen, aber erhebliche Nebenwirkungen haben. Bis 2013 sollen aber neue Arzneimittel verfügbar sein, die besser den Schmerz eindämmen und weniger Kompikationen mit sich bringen.
Kirschen: Natürlich gegen Kopfschmerz
Kirschen wirken wie Kopfschmerztabletten. US-amerikanische Wissenschaftler behaupten, dass 20 Früchte genauso gut den Schmerz vertreiben wie Aspirin. Schon Omas Hausrezepte kannten diesen Tipp. Sie rieten bei Kopfschmerz zum Verzehr von zehn Kirschen.
Kopfschmerzen im Alter: vieles anders
Immer häufiger suchen alte Menschen wegen Kopfschmerzen den Arzt auf. Das liegt nicht nur daran, dass es immer mehr alte Menschen gibt, sondern auch daran, dass Kopfschmerzen im Alter häufiger vorkommen. Allerdings ist bei älteren Menschen vieles anders.
Magenkeim Helicobacter pylori: Häufiger Migräne-Attacken
Der berüchtigte Magenkeim "Helicobacter pylori", der vor allem als Auslöser von Magengeschwüren gilt, scheint auch bei der Migräne eine Rolle zu spielen. Ein Wissenschaftler-Team aus dem Iran hat zumindest nachweisen können, dass die Migränebeschwerden zunehmen, wenn das Bakterium im Magen-Darm-Trakt haust.
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Migräne: Sind überaktive Nervenzellen schuld?
Ein Migräne-Anfall kündigt sich schon Tage vorher durch eine erhöhte Aktivität in einem ganz bestimmten Gehirnareal an. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Universitätsklinik Eppendorf in Hamburg. Möglicherweise ist genau diese Gehirnaktivität Auslöser der Kopfschmerzen. Das freilich wäre völlig neu.
Kopfschmerzen: Wie erkenne ich, ob sie gefährlich sind?
Meistens sind Kopfschmerzen zwar lästig, aber im Grunde harmlos. Aber es gibt Ausnahmen. In seltenen Fällen können Kopfschmerzen auch das erste Symptom einer lebensbedrohlichen Erkrankung sein. Nur: Woran erkennt man das? Man kann ja schließlich nicht bei jedem kleinsten Kopfschmerz zum Arzt rennen.
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Migräne: Davonlaufen vor den Auslösern ist falsch
"Ich esse keine Schokolade, weil das bei mir immer eine Migräne auslöst." "Ich kann keinen Alkohol trinken, weil ich dann garantiert einen Migräne-Anfall bekomme." Solche Tabu-Sätze waren bis vor kurzem eine logische Methode, um Migräne-Attacken zu vermeiden. Nun aber sagen Wissenschaftler, dass das "Aus dem Wege gehen" vor diesen Auslösern falsch ist.
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Warum man Kopschmerzen bekommt – und wie man sie vermeidet
Manche Menschen leiden häufig unter Kopfschmerzen. Und manche so gut wie nie. Warum ist das so? Neben erblichen Faktoren ist es vor allem die tägliche Lebensweise, die darüber entscheidet, ob Kopfschmerzen ein häufiger Begleiter werden oder nicht. Das sagt jedenfalls Dr. Stefanie Förderreuther von der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft.
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