Die wichtigsten Fragen auf einen Blick

Auf diesem Portal finden Sie eine Auflistung der wichtigsten Fragen und Antworten zu HIV und AIDS.

Wir, ein Team aus Ärzten und Patienten, erweitern die Fragen und Antworten kontinuierlich.

Wenn Sie bestimmte Themenwünsche haben, zögern Sie nicht uns zu schreiben, wir versuchen das dann so rasch wie möglich zu berücksichtigen.

Ihr Navigator-Team


 

Auf welche Weisewirkt Stavudin (Zerit®) gegen die HIV-Infektion?

Stavudin (Zerit®) zählt zu den sogenannten Reverse-Transkriptase-Hemmern oder auch Nukleosid-Analoga. Vertreter dieser Wirkstoffgruppe hemmen das Enzym "Reverse Transkriptase". Damit wird das Aids-Virus daran gehindert, seine Erbinformation vom RNA-Code in den DNA-Code zu übertragen und sich im Körper zu vermehren.

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Auf welche Weise wirkt Zidovudin (Retrovir®) gegen die HIV-Infektion?

Zidovudin (Retrovir®) ist ein sogenannter Reverse-Transkriptase-Hemmer oder auch Nukleosid-Analogon. Der Wirkstoff hemmt das Enzym "Reverse Transkriptase". Damit wird das Aids-Virus daran gehindert, seine Erbinformation vom RNA-Code in den DNA-Code zu übertragen und sich im Körper zu vermehren.

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Auf welche Weise wirkt Zalcitabin (HIVID® Roche) gegen die HIV-Infektion?

Zalcitabin (HIVID® Roche) gehört zu den sogenannten Nukleosid-Analoga. Weil diese Medikamente ein bestimmtes Enzym nachahmen und dadurch die Virusvermehrung hemmen, werden sie auch Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (Hemmer des Enzyms "Reverse Transkriptase") genannt.

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Auf welche Weise wirkt Tenofovir (Viread®) gegen die HIV-Infektion?

Tenofovir (Viread®) ist ein sogenanntes Nukleotid-Analogon. Es reiht sich damit nahtlos in die Reihe der verwirrenden Wirkstoff-Gruppierungen der HIV-Medikamente ein. Denn es gibt auch Nukleosid-Analoga. Gemeinsam haben sie, dass sie bestimmte DNA-Bausteine nachahmen und damit das Aids-Virus verwirren.

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Auf welche Weise wirkt Viramune® gegen die HIV-Infektion?

Viramune® enthält den Wirkstoff Nevirapin. Das Mittel gehört zu den sogenannten Nicht-Nukleosid-analogen Reverse-Transkriptase-Hemmern. Oder kurz: zu den NNRTIs. Die Vertreter dieser Gruppe blockieren das Enzym "Reverse Transkriptase". Und zwar nicht wie die Nukleosid-Analoga über eine Nachahmung, sondern über eine direkte Hemmung.

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Auf welche Weise wirkt Sustiva® gegen die HIV-Infektion?

Sustiva® (in Österreich und der Schwez auch: Stocrin®) enthält den Wirkstoff Efavirenz und zählt zu den sogenannten Nicht-Nukleosid-analogen Reverse-Transkriptase-Hemmern. Oder kurz: zu den NNRTIs. Die Vertreter dieser Gruppe blockieren das Enzym "Reverse Transkriptase". Und zwar nicht wie die Nukleosid-Analoga über eine Nachahmung, sondern über eine direkte Hemmung. Daher der etwas kryptische Name.

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Was ist der Unterschied zwischen Nukleosid-Analoga (NRTIs) und Nicht-Nukleosid-Analoga (NNRTIs)

Eigentlich ist der Name der beiden Wirkstoffgruppen noch länger, aber das hätte die Überschrift gesprengt:

   

Rilpivirin senkt die Viruslast

Seit 2011 müssen Medikamente, wenn sie von den Krankenkassen erstattet werden sollen, geprüft werden. In dieser Prüfung müssen sie beweisen, dass sie wirksam sind und mehr bringen, als bisher auf dem Markt befindliche gleichartige Medikamente. Eine solche Prüfung hat jetzt der HIV-Arzneistoff Rilpivirin absolviert – mit einer guten Botschaft für die Betroffenen.

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Auf welche Weise wirkt Lamivudin (Epivir®) gegen die HIV-Infektion?

Lamivudin (Epivir®) gehört zur ersten Substanzklasse, die gegen die HIV-Infektion entwickelt wurde: den sogenannten Reverse-Transkriptase-Hemmern oder auch Nukleosid-Analoga. Sie hemmen das Enzym "Reverse Transkriptase". Damit wird das Aids-Virus daran gehindert, seine Erbinformation vom RNA-Code in den DNA-Code zu übertragen und sich im Körper zu vermehren.

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Auf welche Weise wirkt Emtricitabin (Emtriva®) gegen die HIV-Infektion?

Bei Emtricitabin (Emtriva®) handelt es sich um ein sogenanntes Nukleosid-Analogon. Weil diese Medikamente ein bestimmtes Enzym nachahmen und dadurch die Virusvermehrung hemmen, werden sie auch Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (Hemmer des Enzyms "Reverse Transkriptase") genannt.

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Dürfen Nukleosid-Analoga während der Schwangerschaft eingenommen werden?

Nein. Und das gilt auch für die Stillzeit. Es gibt ein paar Ausnahmen, in denen der Arzt trotz einer Schwangerschaft die weitere Einnahme empfehlen kann, aber abgesehen davon gilt eher ein Verbot.

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Auf welche Weise wirkt Didanosin (Videx®) gegen die HIV-Infektion?

Didanosin (Videx®) ist ein sogenannter Reverse-Transkriptase-Hemmer. Das Medikament hemmt die Vermehrung des HI-Virus, in dem es ein Virus-Enzym nachahmt, das zur Vermehrung benötigt wird, aber einen Fehler einbaut.

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Auf welche Weise wirkt Abacavir (Ziagen®) gegen die HIV-Infektion?

Abacavir (Ziagen®) ist ein sogenannter Reverse-Transkriptase-Hemmer. Genauer gesagt, ein Nukleosidischer Reverse-Transkriptase-Inhibitor (NRTI). Davon gibt es noch ein paar andere, wobei das Wirkprinzip bei allen gleich ist.

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Umstritten: Die Pille zum Aids-Schutz

Ist das nun der Durchbruch? Gibt es sie wirklich – die Pille gegen Aids, die gegen eine Infektion mit dem HI-Virus schützen kann? Zumindest befürwortet die US-amerikanische Arzneiaufsichtsbehörde FDA, das Medikament mit dem Namen Truvada® zum Schutz vor einer HIV-Infektion auch gesunden Menschen zu verschreiben.

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HIV: “Jede Neuinfektion ist eine zuviel”

So hat Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel die neuesten Daten von UNIAIDS, dem gemeinsamen Programm der Vereinten Nationen zu HIV/AIDS, kommentiert. Demnach infizieren sich jede Minute fünf Menschen mit HIV, 2,7 Millionen waren es allein 2010, davon rund 390.00 Kinder. Weltweit leben rund 34 Millionen Menschen mit HIV/AIDS, sagt UNIAIDS.

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Alle HIV-Medikamente bekämpfen alle Virentypen

Die Befürchtung wurde laut: Können die aktuell verfügbaren Medikamente gegen HIV wirklich alle Virentypen gleichermaßen wirksam bekämpfen? Ein Studie in der Schweiz hat das jetzt überprüft und eine Antwort gefunden: Ja, alle Medikamente wirken gegen jeden Subtyp des Aids-Erregers HIV.

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Welche Nebenwirkungen können unter der Behandlung mit Nukleosid-Analoga (NRTI) auftreten?

Durch den Eingriff in die Doppelstrang-Bildung der DNA sind die möglichen Nebenwirkungen leider sehr zahlreich. Denn neben den Virus-befallenen Zellen werden auch andere Körperzellen von den Nukleosid-Analoga beeinträchtigt – vor allem die sich rasch vermehrenden Zellen.

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Was ist das Wirkprinzip von Nukleosid-Analoga?

Nukleosid-Analoga waren die ersten Wirkstoffe gegen die HIV-Infektion, die auf den Markt kamen. Das Wirkprinzip beruht wie bei fast allen Nachfolger-Medikamenten auch auf einer Unterbindung oder zumindest Einschränkung der Viren-Vermehrung.

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Wie vermehrt sich das HI-Virus im Körper?

In Kurzform: Das Virus dockt an Immunzellen an, schleust sein Erbmaterial in die Abwehrzellen ein und bringt die Wirtszellen dazu, neue Viren zu produzieren. Die werden dann in großer Zahl ausgeschwemmt und suchen sich wiederum neue Abwehrzellen, die sie befallen können.

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Was bedeutet eigentlich Retrovirus?

Ein Retrovirus ist dadurch gekennzeichnet, dass es keine eigene DNA hat, sondern nur aus einem einzelnen Strang RNA (Ribonukleinsäure) besteht. Dazu kommen noch ein paar Eiweißstoffe und eine Hülle. Um sich zu vermehren, muss das Virus in eine tierische Zelle eindringen und dort seine RNA in DNA umwandeln lassen.

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Was bedeutet HAART-Therapie?

Der Begriff HAART bedeutet hochaktive antiretrovirale Therapie und steht für die medikamentöse Behandlung mit drei bis vier Wirkstoffen gleichzeitig. Dahinter steht das seit Mitte der 90er Jahre etablierte Schema, die HI-Viren routinemäßig mit mehreren Medikamenten gleichzeitig anzugreifen.

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Warum werden bei der antiretroviralen Therapie meistens mehrere Wirkstoffe kombiniert?

Die Kombination mehrerer antiretroviraler Wirkstoffe verringert die Gefahr, dass das HI-Virus gegen die Behandlung resistent wird. Bei einer Monotherapie gelingt es den Viren häufig, sich innerhalb kürzester Zeit so zu verändern, dass sie gegen das Medikament unempfindlich werden.

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Warum ist es bei der antiretroviralen Therapie so wichtig, die Medikamente ohne Unterbrechung und möglichst hochdosiert einzunehmen?

Das wichtigste Ziel der medikamentösen Behandlung ist die Verringerung der "Viruslast". Das heißt, die Zahl der aktiven Viren soll so weit heruntergeschraubt werden wie nur irgend möglich.

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Kann man HIV auch dann noch auf andere Menschen übertragen, wenn man antiviral behandelt wird?

Leider ja. Zwar gelingt es mit den modernen antiviralen Wirkstoffen häufig, die Vermehrung des HI-Virus über lange Zeit zu stoppen oder zumindest einzudämmen, ganz verschwunden sind die Viren aber nicht.

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HIV-positiv: Woran sollte man trotz des Schocks unbedingt denken?

Die Eröffnung, dass man HIV-positiv ist, stürzt einen zunächst einmal in eine Art Schock-Zustand. Zumindest geht das den meisten so. Erst wenn dann ein paar Wochen vergangen sind und klar wird, dass die Diagnose nicht zwingend bedeutet, dass man todkrank ist, ordnen sich die eigenen Gedanken wieder.

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HIV-positiv: Mit welchen Tests wird die Prognose beurteilt?

Ist ein HIV-Test positiv ausgefallen (liegt also eine HIV-Infektion vor), werden in der Regel zwei Tests zur Beurteilung der Prognose durchgeführt: die Bestimmung der Virenlast und die Bestimmung der T-Helfer-Zellen (CD4-Lymphozyten).

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Warum wird nach der HIV-Diagnose meist als erster Schritt die "Virenlast" bestimmt?

Der etwas technokratisch anmutende Begriff "Virenlast" meint nichts anderes als die Anzahl der HI-Viren im Blut. Wenn ein HIV-Test positiv ausgefallen ist, also eine Infektion nachgewiesen wurde, ist die Bestimmung der Virenmenge ein wichtiger prognostischer Parameter.

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Was passiert als nächstes, wenn der HIV-Test positiv ausfällt?

Wenn der erste HIV-Test positiv ausfällt, das heißt, eine HIV-Infektion anzeigt, wird in jedem Fall mit einem zweiten Test nachkontrolliert, denn es kann in Einzelfällen vorkommen, dass ein Testergebnis "falsch positiv" ausfällt (also eine Infektion anzeigt, obwohl keine vorliegt).

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Muss ein Kaposi-Sarkom immer mit einer Chemotherapie behandelt werden?

Nein. Solange die Kaposi-Herde nur an der Haut auftreten, genügt manchmal auch eine äußerliche Behandlung, z.B. mit flüssigem Stickstoff, Bestrahlungen oder einer örtlichen Chemotherapie.

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Wie äußert sich ein Kaposi-Sarkom zu Beginn?

Typische erste Anzeichen eines Kaposi-Sarkoms sind rötliche oder lilafarbene Flecken auf der Haut. Relativ häufig sind dabei die Beine betroffen.

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Stimmt es, dass vor allem Männer ein Kaposi-Sarkom bekommen?

Ja. HIV-infizierte Männer entwickeln deutlich öfter ein Kaposi-Sarkom als HIV-infizierte Frauen. Und es gibt noch eine weitere epidemiologische Besonderheit:

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Wo im Körper entsteht ein Kaposi-Sarkom?

Das Kaposi-Sarkom ist ein Tumor der Blutgefäße, exakter der Gefäßwand. Äußerlich erkennbar wird er meist zuerst an der Haut und an der Mundschleimhaut, in Form von rötlichen oder purpurfarbenen Flecken.

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Welches ist die häufigste Krebserkrankung bei HIV-infizierten Menschen?

Das Kaposi-Sarkom. Dieser Tumor, der sich aus den Zellen der Blutgefäße bildet, kommt bei Menschen ohne HIV so gut wie nie vor. Bei HIV-Infizierten ist das Kaposi-Sarkom hingegen die häufigste Krebserkrankung und gilt als klassische Komplikation bei fortgeschrittener Aids-Erkrankung.

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Was für Beschwerden verursacht die Kryptosporidiose?

Die Kryptosporidiose wird von Sporentierchen ausgelöst, die sich im Darm ansiedeln. Normalerweise schützt die körpereigene Abwehr vor einer Infektion, doch bei Aids ist eine Kryptosporidiose nicht selten.

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Was für eine Erkrankung ist die Kryptosporidiose?

Die Kryptosporidiose ist eine Infektion mit Parasiten. Die zu den Sporentierchen gehörenden Kryptosporidien leben normalerweise im darm von Tieren.

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Welche Körperregion ist von einer Toxoplasmose betroffen?

Das Gehirn. Toxoplasmen führen bei stark geschwächter Abwehr zu Hirninfektionen. Je nach Ausbreitung des Erregers kann es durch die Toxoplasmose zu Verwirrtheit, Sprach- und Bewegungsstörungen und auch zu Anfällen kommen.

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Wie wird die Toxoplasmose übertragen?

Erreger der Infektionskrankheit Toxoplasmose ist ein Parasit namens Toxoplasma gondii. Er wird von Katzen auf den Menschen übertragen.

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Was für eine Erkrankung ist die Toxoplasmose?

Die Toxoplasmose ist eine Infektion des Gehirns. Während sie bei Gesunden fast nie auftritt, kommt die Toxoplasmose bei Aids relativ häufig vor.

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Warum nimmt die Zahl schwerer Pneumocystis-Lungenentzündungen seit einigen Jahren ab?

Eine Lungenentzündung mit dem Erreger Pneumocystis carinii ist bei Aids potentiell lebensbedrohlich. Dass die Zahl schwerer Fälle mit Pneumocystis-carinii-Pneumonie in den letzten Jahren - zumindest in den Industrienationen - immer mehr sinkt, hängt mit den modernen antiviralen Medikamenten zusammen.

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Welches ist die häufigste opportunistische Infektion bei AIDS?

Die häufigste opportunistische Infektion bei einer AIDS-Erkrankung ist die Pneumocystis-carinii-Pneumonie.

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