Wozu dient eine PTCA beim Herzinfarkt?

PTCA ist die Abkürzung für "Perkutane transluminale coronare Angioplastie". Hinter dieser ungelenken Bezeichnung steckt die sogenannte Ballondilatation, also die Erweiterung eines verengten Herzkranzgefäßes mit Hilfe eines aufblasbaren Ballons.

Beim Herzinfarkt kann die PTCA ein lebensrettender Notfalleingriff sein, weil manchmal erst damit die (Wieder-) Eröffnung eines verschlossenen Herzkranzgefäßes gelingt.

Die PTCA kann ohne offene Operation durchgeführt werden. Das Prinzip: Über eine größere Arterie in der Leiste oder am Arm wird ein Katheter unter Röntgenkontrolle in Richtung Herz vorgeschoben. An diesem Katheter befindet sich ein Ballon, der an der Stelle des Gefäßverschlusses aufgeblasen wird und damit das Gefäß wieder öffnet. Oft wird danach noch ein sogenannter Stent eingesetzt. Das ist ein künstliches Röhrchen, das dafür sorgt, dass das Gefäß an der aufgeblasenen Stelle später nicht wieder zusammenklappt.

Autorin: Dr. med. Julia Hofmann

 

 





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