Wann ist der Blutdruck zu hoch?

Bei der Messung des Blutdrucks sind zwei Werte relevant. Der erste, höhere Messwert gibt den Druck des Blutes im arteriellen Gefäßsystem an, der herrscht, wenn das Herz das Blut ausgeworfen hat (Systole). Der zweite Wert ist der im Gefäßsystem herrschende Druck, wenn der Herzmuskel entspannt ist (Diastole).

Für Erwachsene hat die Weltgesundgesundheitsorganisation (WHO) die Normwerte eingeteilt. Demnach ist ein systolischer Wert von unter 120 mmHg und ein diastolischer Wert von unter 80 mmHg optimal. Systolische Werte von 120-140 mmHG und diastolische Werte von 80-90 mmHg sind zwar leicht erhöht, gelten aber noch als normal.

Von Bluthochdruck spricht man bei regelmäßigen systolischen Werten über 140 mmHg und diastolischen Werten über 90 mmHg. Je nach der tatsächlichen Blutdruckhöhe werden dann noch verschiedene Schweregrade unterschieden.

Autorin: Dr. med. Julia Hofmann

 

 





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