Wie funktioniert die Selbstmessung der Gerinnungswerte (INR-Wert)?

Will man seine Blutgerinnung selbst messen, gibt es dafür kleine transportable elektronische Geräte (Gerinnungsmonitor). Diese sind batteriebetrieben und können den aktuellen Gerinnungswert bestimmen. Nach einer Schulungsmaßnahme können die Geräte im häuslichen Bereich eingesetzt werden.

Und so funktioniert es: Auf einen vorgefertigten Teststreifen gibt man einen Tropfen venöses Blut. Das bekommt man am besten durch einen Mini-Piekser in die Fingerkuppe (die dafür geeigneten kleinen Pieks-Nadeln liegen den Geräten in der Regel bei). Der mit Blut versetzte Teststreifen wird dann in das Gerät eingelegt, das den Wert misst und auf einer digitalen Anzeige ausspielt. Das Testergebnis liegt bereits nach kurzer Zeit (eine Minute) vor. Das Gerät verfügt über einen Speicher, die Werte können mittels einer PC-Übertragung auch an den Arzt weitergeleitet werden.

Daneben müssen die Werte und Dosisanpassungen protokolliert und vierteljährlich überprüft werden.

Autorin: Dr. med. Julia Hofmann

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Kommentare (2)
Blut auf Teststreifen tröpfeln
2 Sonntag, den 14. Juni 2015 um 06:59 Uhr
Redaktion Navigator-Medizin
Hallo Herr Steppuhn,

ja, genau wie oben beschrieben. Sollte aber auch in der Gebrauchanweisung ausführlicher beschrieben sein.

Beste Grüße
Ihr Navigator-Team
INR Messung
1 Samstag, den 13. Juni 2015 um 14:22 Uhr
wolfgang steppuhn
Kann ich das Blut auf den Teststreifen geben und dann in das Gerät legen?
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