Wirkungsweise von Marcumar® und Verwandten

Wie wirken Cumarin-Derivate?

Cumarin-Derivate bzw. Cumarin-Abkömmlinge stammen aus sekundären Pflanzenstoffen, den Cumarinen. Heutzutage angewendete synthetisch hergestellte Wirkstoffe sind Phenprocoumon, Warfarin und Acenocoumarol. Dabei handelt es sich um hochwirksame Gerinnungshemmer, die in Tablettenform eingenommen werden können.

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Was ist Marcumar®?

Marcumar® und Falithrom® sind Handelsnamen für Phenprocoumon, einem Wirkstoff zur Hemmung der Blutgerinnung. Meist verschrieben in Deutschland ist Marcumar®. Die Tablette enthält 3 mg des Wirkstoffs.

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Was ist Warfarin?

Warfarin ist ein vor allem im angloamerikanischen Raum eingesetztes Cumarin-Derivat. Der Wirkstoff blockiert als Vitamin-K-Gegenspieler die Bildung verschiedener Gerinnungsfaktoren, ist also ein Blutverdünner.

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Führen Cumarin-Derivate zu einer sofortigen Gerinnungshemmung?

Nein. In der Regel vergeht rund eine Woche, bis die volle Wirkung eintritt. Das hängt damit zusammen, dass Cumarin-Derivate die Neubildung von Gerinnungsfaktoren hemmen, davon aber natürlich noch "Vorratsspeicher" vorhanden sind.

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Gibt es Alternativen zur Behandlung mit Marcumar®?

Ja. Der Wirkstoff von Marcumar® ist Phenprocoumon. Außer Phenprocoumon gibt es zwei weitere Wirkstoffe aus der Gruppe der Cumarine: Warfarin und Acenocoumarol. Die Handelsnamen in Deutschland sind Coumadin® und Sintrom®.

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Unter welchen Handelsnamen sind die Wirkstoffe Phenprocoumon, Warfarin und Acenocoumarol erhältlich?

Die Wirkstoffe Phenprocoumon, Warfarin und Acenocoumarol, allesamt Gerinnungshemmer der Gruppe der Cumarin-Derivate, werden in verschiedenen Ländern häufig unter anderem Namen vertrieben.

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Gibt es ein "Gegenmittel" gegen Gerinnungshemmer wie Marcumar®?

Ja, die Wirkung von Gerinnungshemmer-Tabletten wie Marcumar® lässt sich medikamentös aufheben. Und zwar mit Vitamin K.

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