Darf man bei einem erhöhten Cholesterinwert Milchprodukte essen?

Ja, denn Milchprodukte sind wichtige Lieferanten von Eiweiß, Vitaminen und Spurenelementen. Sinnvoll ist allerdings, auf fettreduzierte Produkte zurückzugreifen und Vollfettstufen zu meiden, denn diese enthalten mehr Cholesterin.

Milch, Joghurt, Quark, Buttermilch und Kefir sowie Dickmilch sollten 1,5 Prozent Fett enthalten. Auch bei Käse gilt es, auf den Fettgehalt zu achten. Unter 30 Prozent Fettgehalt sind okay. Alles darüber (also dann, wenn's für einige Feinschmecker besonders lecker wird) ist leider ungünstig. Sahne, Crème fraiche und saure Sahne gehören auch zu den Cholesterinbomben.

Da das natürlich alles nicht so richtig Spaß macht, halten diese Verbote viele Betroffene nicht durch und fangen irgendwann frustriert wieder an, sich im Übermaß auf die Leckereien zu stürzen. Deutlich gesünder wäre dann aber ein Kompromiss: zum Beispiel zweimal pro Woche auch den leckeren 3,5%-Joghurt. Mit ein bisschen Selbstdisziplin kann das ganz gut klappen.

Noch ein Tipp zum Thema Vitamine und Spurenelemente

Im normalen Alltag fällt es vielen Menschen schwer, eine ausreichende Zufuhr dieser Vitalstoffe sicherzustellen. Wir empfehlen in diesem Zusammenhang oft einen speziellen Gesundheitssaft, dessen Wirksamkeit wissenschaftlich nachgewiesen ist. Ein Löffel pro Tag deckt alle wichtigen Vitalstoffe (Vitamine, auch Vitamin D gegen Osteoporose, Mineralstoffe, etc.) ab, eine Flasche reicht damit für etwa 50 Tage.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

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