Warum ist bei Blasenschwäche oft auch eine frauenärztliche Untersuchung hilfreich?

Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. Drucken

Die Ursachen einer Blasenschwäche können unterschiedlichster Natur sein. Eine Untersuchung beim Frauenarzt kann sinnvoll sein, um zu überprüfen, ob möglicherweise eine Senkung der Gebärmutter oder Scheide vorliegt, die auf die Blase drückt.

Die Gynäkologin oder der Gynäkologe wird zudem möglicherweise ermitteln, ob ein Östrogenmangel vorliegt, denn in und nach den Wechseljahren sinkende Östrogenspiegel können zu einer Schwächung des Bindegewebes im Beckenbereich beitragen (was allerdings nicht bedeutet, dass eine Hormontherapie unbedingt die beste Wahl ist). Auch der Beckenboden bzw. seine Beschaffenheit kann vom Gynäkologen beurteilt werden (das kann allerdings auch der Urologe).

Bei Frauen ist die ärztliche Betreuung einer Blasenschwäche - zumindest in der Phase der Abklärung - oft eine Art Dreiecksgeschichte zwischen Hausarzt, Urologen und Frauenarzt.

 

Weitere Fragen und Antworten zum Thema Wechseljahre finden Sie unter Navigator-Medizin.de/Wechseljahre

 



Share on Facebook: Das gefällt mir

Diesen Artikel zum eigenen Facebook-Profil posten. Hier einfach klicken

Fremdwörterlexikon / Glossar

prev
next

Harninkontinenz

Harninkontinenz ist der medizinische Fachbegriff für Blasenschwäche, also ungewollten ...

Harninkontinenz

Weiterlesen

Nykturie

Nykturie ist der medizinische Fachbegriff für nächtlichen Harndrang. Bei Männern ist häufig eine vergrößerte Prostata die Ursache, bei Frauen kann es sich um eine Blasenschwäche ...

Harninkontinenz

Weiterlesen

Cystoskopie

Cystoskopie = Zystoskopie (Blasenspiegelung). -->> siehe ...

Harninkontinenz

Weiterlesen

Zystoskopie

Unter Zystoskopie versteht man eine Blasenspiegelung. Dabei wird ein schmaler Schlauch mit einer Mini-Kamera durch die Harnröhre in die Blase ...

Harninkontinenz

Weiterlesen

Kondomurinal

Ein Kondomurinal ist ein Hilfsmittel für Männer mit Inkontinenz. Es handelt sich um eine Art Penis-Umhüllung aus Gummi, die unten einen Ablaufkanal e...

Harninkontinenz

Weiterlesen

Harnröhren-Plugs

Harnröhren-Plugs sind ein Hilfsmittel, um den Beckenboden zu stärken. Es handelt sich um Tampon-artige Sensoren (Plugs), die kleine elektrische Impulse an die umgebende Beckenbodenmuskulatur ...

Harninkontinenz

Weiterlesen

TVT

TVT steht für "Tension-free-Vaginal Tape". Es handelt sich um das favorisierte Operationsverfahren gegen Blasenschwäche ...

Harninkontinenz

Weiterlesen

Urge-Inkontinenz

Urge-Inkontinenz ist nur ein anderer Fachbegriff für die Drang-Inkontinenz. Er kommt von urge = ...

Harninkontinenz

Weiterlesen

Blasenfunktionsstörung (Blasendysfunktion)

Der Begriff Blasenfunktionsstörung (Blasendysfunktion) dient als Sammelbezeichnung für alle Störungen der Blasenfunktion (genauer der Funktionsstörungen der Harnblase), somit alle Harnspeicher- und ...

Harninkontinenz

Weiterlesen

Pollakisurie

Als Pollakisurie bezeichnet man häufiges Wasserlassen in kleinen Mengen. Die ausgeschiedene Gesamtmenge des Urins ist dabei nicht erhöht. Die Pollakisurie ist ein häufiges Symptom von Erkrankungen des ...

Harninkontinenz

Weiterlesen

Restharn

Als Restharn bezeichnet man die Menge an Harn (Urin), die nach einer normalen Miktion in der Harnblase zurückbleibt. Die Ursache für eine Restharnbildung sind in der Regel Abflussbehinderungen z. B. durch ...

Harninkontinenz

Weiterlesen

Drang-Inkontinenz

Man unterscheidet bei der Blasenschwäche zwei Hauptformen: die Stress-Inkontinenz und die Drang-Inkontinenz. Die Stress-Inkontinenz ist sehr viel häufiger als die ...

Harninkontinenz

Weiterlesen

Stress-Inkontinenz

Man unterscheidet bei der Blasenschwäche zwei Hauptformen: die Stress-Inkontinenz und die ...

Harninkontinenz

Weiterlesen