Wozu dient eine Uroflowmetrie?
Das Messen des Harnflusses (Uroflowmetrie) kann unter anderem sinnvoll sein bei Symptomen einer Reizblase, wenn die Harnentleerung gestört ist.
Desweiteren wird eine Uroflowmetrie manchmal durchgeführt beim Verdacht auf eine Harnröhrenverengung, zur Erfolgskontrolle einer medikamentösen Behandlung von Blasenschwäche, sowie vor oder nach einer Operation zur Linderung von ausgeprägter Blasenschwäche (Inkontinenz).
Allerdings ist die Aufzeichnung nur begrenzt aussagekräftig; sie muss deshalb in manchen Fällen mehrmals wiederholt werden.
Findet sich bei der Untersuchung eine Einschränkung des Harnflusses, gilt es, die Ursache der Störung herauszufinden. Denn über den Auslöser einer Störung verrät eine Uroflowmetrie nichts. Und selbst wenn das Untersuchungsergebnis unauffällig ist, beweist dies nicht zuverlässig, dass keine Entleerungsstörung besteht.
