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Wie viele Vitamine braucht der Mensch? Ist Fett in der Nahrung immer schlecht oder gibt es auch gute Seiten? Hier finden Sie Nachrichten aus der Forschung zur gesunden Ernährung.

Tomaten: Bei Rauchern ohne Erfolg

Tomaten - RauchenTomaten sind gut für unsere Blutgefäße uns unser Herz. Vor allem die Stoffe, die der Tomate die rote Farbe verleihen, wirken sich günstig auf die Innenwände der Blutgefäße aus und schützen so vor Gefäßverkalkung und Arteriosklerose. Aber leider nicht bei Rauchern.

Forscher der Berliner Charité und der Universität Jena testeten bei 20 Männern, alle schwere Raucher, wie sich der Verzehr von Tomatenmark (täglich 70 Gramm) auf das Innere der Blutgefäße auswirkt. Für die Studienteilnehmer ein nur bedingt schmackhaftes Versuchsmodell, aber was tut man nicht alles für die Wissenschaft.

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Vitamin D: Zu wenig ist genauso schädlich wie zu viel

Vitamin D60% der Deutschen sind unzureichend mit Vitamin D versorgt. Das meldet zumindest die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Das kann die Gesundheit bedrohen, wie jetzt auch eine dänische Studie zeigt. Allerdings zeigt die gleiche Studie, dass auch ein Zuviel an Vitamin D schädlich sein kann.

Die Wissenschaftler aus Kopenhagen haben die Blutwerte von rund 250.000 Dänen untersucht und dabei Grenzwerte ausgemacht, ab denen es gefährlich wird. Das Ergebnis: Am besten ist die Mitte. So erhöhte sich das Sterblichkeitsrisiko bei einer sehr niedrigen Konzentration (unter 10 nmol/l) um das 2,3fache und stieg ab 140 nmol/l um den Faktor 1,4. Der demnach optimale Wert liegt bei 50 nmol/l.

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Stevia-Süßstoff: Zugelassen, aber durchaus umstritten

Stevia-Süßstoff:Als Zucker-Revolution wurde er gefeiert: der neue Zuckerersatz Stevia. Ausgerufen als neues Wundermittel soll er süßen ohne Kalorien. Jetzt hat die EU Stevia zugelassen, doch vorerst darf das Mittel nur in geringen Mengen eingesetzt werden. Denn ganz scheinen die Zweifel über mögliche Risiken wohl nicht ausgeräumt worden zu sein. Und nicht allen Verbrauchern scheint Stevia zu schmecken.

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Nahrungsergänzungsmittel: Zu viel davon erhöht das Krebsrisiko

Eigentlich sollen sie gesund sein: Beta-Karotin, Selen und Folsäure. Und eigentlich sind sie es ja auch. Das verspricht uns im übrigen die Werbung der Hersteller dieser Nährstoffe. Doch Achtung: Wer zu viel davon zu sich nimmt, tut sich nichts Gutes. Ein Übermaß kann beispielsweise die Krebsgefahr erhöhen.

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Fettes Essen: Auch die Spermien leiden

Die Ernährung kann die Spermienqualität von Männern beeinflussen. So vermindern  “schlechte” Fette – die gesättigten Fettsäuren – die Menge der produzierten Spermien. Dagegen können die “guten” Fette – ungesättigte Omega-3-Fettsäuren – dabei helfen, die Spermienqualität zu verbessern.

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Zu viel Vitamin E schadet den Knochen

Eigentlich wird über Vitamin E gut gesprochen. Es erneuert Zellen, hemmt Entzündungen, stärkt die Krankheitsabwehr und fängt freie Radikale ab. Vitamin E wird nachgesagt, die Haut zu verschönern. Ob es aber auch das Herz oder vor Krebs schützt, ist zumindest umstritten. Inzwischen mehren sich die Meldungen, dass zu viel Vitamin E sogar gefährlich werden kann. Japanische Forscher haben nun nachgewiesen, dass überdosiertes Vitamin E zu einem Abbau von Knochenmasse führen kann.

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Energy Drinks: Keine harmlosen Fitnessgetränke

Sie schmecken wie flüssige Gummibärchen. Sie sind beliebt, insbesondere bei Jugendlichen. Und sie stehen im Ruf, einen fit und wach zu machen. Doch die Getränke haben nichts mit einem gesunden Lebensmittel zu tun, warnt die Verbraucherzentrale Hessen. Die Inhaltsstoffe der Aufputscher können eine Gefahr für Herz und Kreislauf sein.

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Mittelmeer-Diät schenkt längeres Leben

Wie wichtig eine gesunde Ernährung ist, das belegen immer mehr Studien. Wie eine gesunde Ernährung auszusehen hat, belegt nun eine Untersuchung der Universität in Göteborg: mediterran. Wer sich mit viel Fisch und Gemüse und wenig tierischen Produkten ernährt, lebt demnach länger.

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Antibiotika in pflanzlichen Lebensmitteln

In Fleisch von Schlachtvieh finden sich häufig Überbleibsel von Medikamenten, vor allem Antibiotika, die auf die Teller von Menschen wandern. Sie werden unter anderem für die steigenden Resistenzen gegen Antibiotika verantwortlich gemacht. Das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) hat nun geprüft, ob pharmakologisch wirksame Stoffe auch in pflanzlichen Lebensmitteln anzutreffen sind. Das beunruhigende Ergebnis lautet: Ja.

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Grüner Tee: Wirklich ein Wundermittel?

Grüner Tee – oder besser das in ihm enthaltene EGCG (Epigallocatechin-3-gallate) – soll eine medizinische Wundersubstanz sein. In weltweit rund 100 Studien hat es seine Wirkung gegen Alzheimer und Parkinson, Chorea Huntington, Multiple Sklerose, Duchenne-Muskeldystrophie, Adipositas (extremes Übergewicht), Herz-Kreislauf-Krankheiten, Arteriosklerose (Arterienverkalkung) sowie Krebs anscheinend unter Beweis gestellt. Doch Ärzte warnen nun, dass die Beweiskraft dieser Studien nicht unbedingt hoch ist.

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Neue EU-Regel: Lebensmittel-Verpackungen sollen die Wahrheit sagen

Voraussichtlich im November 2011 tritt eine neue EU-Verordnung in Kraft. Darin wird geregelt, dass Lebensmittelhersteller künftig sehr viel mehr Angaben auf die Packung schreiben müssen als bisher. Verpflichtend wird das aber frühestens 2014. Geschwindigkeit war noch nie das Aushängeschild der EU.

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Kann Vitamin D vor Krebserkrankungen schützen?

Schon lange wird Vitamin D als möglicher Krebsschutz diskutiert. Das Vitamin wird vom Körper unter dem Einfluss von Sonnenlicht produziert und nur zu einem kleinen Teil über die Nahrung aufgenommen. Wer wenig ins Freie kommt, ist also potentiell in der Gefahr, einen Vitamin-D-Mangel zu entwickeln.

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Lebensmittelherkunft: Die große Täuschung

Auf acht von zehn Obst- und Gemüseständen fehlt die vorgeschriebene Kennzeichnung des Ursprungslandes. Das ist das Ergebnis einer Stichprobenuntersuchung der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Dabei wurden nicht nur Obst- und Gemüsehändler auf Wochenmärkten oder auf der Straße getestet, sondern auch die Stände in Supermärkten und Discountern. Entweder fehlte die Herkunftsbezeichnung komplett oder sie stiftete Verwirrung.

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