Vitamin-D-Mangel

Was passiert, wenn man zu wenig Vitamin D aufnimmt? Woran erkennt man einen Vitamin-D-Mangel? Mehr dazu in diesem Kapitel.

Wann liegt ein Vitamin-D-Mangel vor?

Der gegenwärtig beste, aber nahezu auch einzige frühzeitige Hinweis auf einen Vitamin-D-Mangel ist ein zu niedriger Blutwert. Dafür muss eine Vorstufe von Vitamin D im Blutserum bestimmt werden, das 25-OH-Vitamin-D3. Das ist noch Konsens im wissenschaftlichen und gesundheitsbehördlichen Expertenkreis.

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Haben wir wirklich einen Mangel an Vitamin D?

Ja. Zumindest im Schnitt. Zu dieser Erkenntnis ist im Jahr 2012 das in Berlin ansässige Robert-Koch-Institut (RKI) gelangt, das wichtigste Bundesinstitut in Sachen Krankheitsüberwachung und -vorbeugung.

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Warum führt starkes Übergewicht zu einem Vitamin-D-Mangel?

Übergewichtige haben im Schnitt weniger Vitamin D im Blut als ihre normalgewichtigen Zeitgenossen. Das haben Studien ergeben. Vitamin D ist bekanntermaßen fettlöslich und wird im Fettgewebe gespeichert. Manche Wissenschaftler gehen nun davon aus, dass es dort bei Menschen mit Übergewicht mehr oder weniger "gefangengehalten" wird und nicht mehr in voller Gänze für den Körperkreislauf zur Verfügung steht.

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Wie verändert die Einnahme von Vitamin-D-Tabletten den Blutspiegel?

Diese Frage stellen sich nicht nur immer mehr Gesundheitsinteressierte, sondern auch viele Ärzte. Eine grobe Faustformel dafür lautet: Die einmalige Einnahme von 10.000 IE Vitamin D3 erhöht bei einem 70 kg schweren Erwachsenen den Serumspiegel um etwa 1 ng/ml. Und zwar von 25-Hydroxy-Vitamin-D3, das ist die Vitamin-D-Vorstufe, die man im Blut messen kann.

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