Schützt Vitamin D vor Krebs?

Zahlreiche wissenschaftliche Studien sprechen mittlerweile für einen Schutzeffekt von Vitamin D gegen Krebs. Zumindest wurden bei mehr als ein Dutzend verschiedener Krebsarten auffällig erniedrigte Vitamin-D-Spiegel ermittelt. Und außerdem in einigen Fällen positive Effekte geeigneter Vitamin-D-Gaben.

Unsere 10 wichtigsten Tipps für eine gesunde Ernährung

weiterlesen...

Zu den Tumoren, bei denen Vitamin-D-Mangel eine Rolle spielen könnte, zählen:

  • Dickdarmkrebs
  • Prostatakrebs
  • Brustkrebs
  • Eierstockkrebs
  • Nierenkrebs
  • Leukämie
  • Bauchspeicheldrüsenkrebs
  • Speiseröhrenkrebs
  • Karzinome des Kopfes und des Halses

15% weniger Krebstodesfälle durch Vitamin D

Anders als bei anderen „Wundermitteln“ wird die Botschaft von hoch renommierten Wissenschaftlern und Institutionen übermittelt. In einer kürzlich im British Journal of Cancer publizierten Meta-Analyse zum Thema Vitamin D und Krebs wurden sieben randomisierte kontrollierte Studien ausgewertet. Dieses Studiendesign ist aus wissenschaftlicher Sicht die bisher beste und zuverlässigste Untersuchungsmethode, um Wirkzusammenhänge zu belegen.

Die Studien dauerten 2-7 Jahre und die verwendeten Vitamin-D-Dosen variierten zwischen 400 und 1.100 IE pro Tag. Die Autoren der Harvard School of Public Health kamen anhand dieser Studien zu folgendem Schluss: Die Krebssterblichkeit wird mithilfe einer zusätzlichen Vitamin-D-Zufuhr signifikant, nämlich um 15% gemindert. Die Forscher verdeutlichen das Ergebnis plakativ am Beispiel Großbritannien: Sie rechnen vor, dass dadurch allein auf der Insel vermutlich zehntausende Menschen vor dem Krebstod bewahrt werden könnten.

Autor: Dr. Hubertus Glaser

Google-Anzeigen