Erektionsstörungen

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Eine erektile Dysfunktion – Abkürzung ED, auch Erektionsstörung, Potenzstörung, veraltet: Impotentia coeundi (von lat. coire „zusammengehen“, „sich begatten“, vgl. Koitus), im Volksmund auch Impotenz ist eine Sexualstörung, bei der es einem Mann über einen gewissen Zeitraum hinweg in der Mehrzahl der Versuche nicht gelingt, eine für ein befriedigendes Sexualleben ausreichende Erektion des Penis zu erzielen oder beizubehalten.

Kurzfristige Erektionsstörungen gelten hingegen nicht als ED.

Bedeutung

Die ED ist eine schwerwiegende Erkrankung. Nahm man noch vor wenigen Jahren vorwiegend psychische Ursachen wie Stress an, so weiß man dank moderner Untersuchungsmethoden heute, dass in der überwiegenden Mehrzahl organische Leiden eine Rolle spielen.

Die ED ist häufig auch Vorbote anderer, noch schwerwiegenderer Erkrankungen und sollte daher immer untersucht werden.

Untersuchungen zeigen, dass die ED oftmals ein Vorbote von Herzinfarkten und Schlaganfällen ist, da die Blutgefäße des Penis denen des Herzens ähneln. Eine diagnostizierte ED sollte daher immer auch vom Internisten abgeklärt werden.

Viele Betroffene gehen aus falscher Scham zunächst nicht zum Andrologen. Oft aber ist eine rasche - bei Verletzungen sofortige - Untersuchung erforderlich, um Langzeitschäden zu vermeiden und die Fähigkeit zur Erektion erfolgreich wiederherstellen zu können.

 

 

 

 

 


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