Was versteht man bei Erektionsstörungen unter der transurethralen Therapie?

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Die transurethrale Therapie ist ein sehr spezielles Behandlungsverfahren gegen Erektionsprobleme. Dabei wird über die Harnröhre (Urethra) ein Medikament eingeführt, danach der Penis gerieben und dadurch entsteht eine Erektion.

Das hört sich etwa eigenartig an und möglicherweise hat sich das Verfahren auch deshalb bis jetzt in Deutschland kaum durchgesetzt. Seit 1999 wird die transurethrale Therapie angeboten. Praktisch läuft sie so ab, dass man sich selbst über den Penis ein kleines, sehr dünnes Stäbchen einführt. Auf Knopfdruck wird dann der Wirkstoff (Alprostadil) in dem Stäbchen freigesetzt. Allerdings muss dann noch der Penis zwischen den Handflächen gerieben werden, damit sich das Medikament vor Ort gut auflöst und verteilt.

Alprostadil entspannt die Muskulatur, kurbelt die Durchblutung an und führt auf diese Weise kurze Zeit später zur Erektion. Die hält dann etwa eine Stunde lang an.

Das Verfahren wird am ehesten dann empfohlen, wenn eine Behandlung mit Tabletten nicht zum gewünschten Erfolg führt. Fragen Sie bei Interesse Ihren Arzt danach.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

 

 



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