Warum beeinflussen Entwässerungsmittel die Potenz negativ?

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Viele Entwässerungsmittel (Diuretika) senken die Menge des männlichen Geschlechtshormons Testosteron. Unter Behandlung mit den Wirkstoffen aus der Gruppe der Thiazide (Clopamid, Hydrochlorothiazid) und Spironolacton kann es deshalb in manchen Fällen zu Erektionsstörungen kommen.

Dies ist allerdings kein Grund, diese Medikamente nicht weiter einzunehmen, zumindest nicht im Vorwege und ohne Rücksprache mit dem Arzt. Erstens ist der Schutz des Herzens und der Gefäße im Zweifel sehr viel wichtiger. Zweitens sind Schwierigkeiten mit der Erektion als Nebenwirkung selten. Sollte ein solches Problem auftauchen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt ganz offen darüber. Dann empfiehlt sich meist ein Medikamentenwechsel.

 

Die Präparate-Namen zu oben genannten Wirkstoffen:

  • Clopamid (Briserin®)
  • Hydrochlorothiazid (Disalunil®, Esidrix®)
  • Spironolacton (Osyrol®, S. ratiopharm®)  

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

 

Weitere Fragen und Antworten zu Herz- und Kreislauferkrankungen und den entsprechenden Medikamenten finden Sie unter Navigator-Medizin.de/Herz_Gefaesse

 

 



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