Welche Untersuchungen nimmt der Arzt bei der Abklärung von Erektionsstörungen vor?

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Die wichtigste diagnostische Maßnahme bei der Abklärung von Erektionsstörungen ist das ausführliche Gespräch. Oft kann der Arzt schon anhand der Umstände, unter denen es bei Ihnen zu Erektionsstörungen kommt, eingrenzen, was die Ursache ist.

Aber auch die Erfragung Ihrer persönlichen Krankengeschichte und möglicher Medikamenteneinnahmen ist, soweit nicht schon bekannt, ein wichtiger Gesprächsgegenstand.

Zur Basisdiagnostik gehört außerdem eine gründliche körperliche Untersuchung und eine Messung der wichtigsten Blutwerte.

 

Spezialuntersuchungen nur im Ausnahmefall

Erst wenn sich daraus kein eindeutiger Anhaltspunkt ergibt, kommen in der Regel speziellere Untersuchungsverfahren zum Einsatz. Dazu gehören Messungen der (natürlichen) Erektionen während der Nacht, die diagnostische Gabe von Sexualhormonen (um deren Auswirkungen zu testen) und manchmal auch Ultraschall- oder Röntgenuntersuchungen des Beckenbereiches (u.a. zur Ermittlung der Durchblutung des Hoden- und Penisbereichs).

Ist ein Diabetes die vermeintliche Ursache, werden mitunter auch noch spezielle neurologische Untersuchungen der Nervenreizleitungen vorgenommen.

Autor: Dr. med. Jörg Zorn

 

 



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