Die wichtigsten Fragen auf einen Blick
Auf diesem Portal finden Sie eine Auflistung der wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Erektionsstörungen. Wir, ein Team aus Ärzten und Patienten, stellen laufend weitere Fragen und Antworten ein. Wenn Sie bestimmte Themenwünsche haben, schreiben Sie uns!
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Wie funktioniert eine Vakuumpumpe bei Erektionsstörungen?
Der Begriff Vakuumpumpe hört sich zwar etwas unheimlich an, aber die Methode kann bei Erektionsstörungen durchaus helfen. Allerdings wird das Verfahren vielen Betroffenen wahrscheinlich zu umständlich oder zu wenig diskret sein.
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Was versteht man bei Erektionsstörungen unter der transurethralen Therapie?
Die transurethrale Therapie ist ein sehr spezielles Behandlungsverfahren gegen Erektionsprobleme. Dabei wird über die Harnröhre (Urethra) ein Medikament eingeführt, danach der Penis gerieben und dadurch entsteht eine Erektion.
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Schwellkörper-Autoinjektion: Wie lange wirken die Potenzspritzen?
Bei der Schwellkörper-Autoinjektionstherapie wird der gefäßerweiternde Wirkstoff idealerweise kurz vor dem Geschlechtsverkehr in den Penis gespritzt. Meist tritt dann schon nach wenigen Minuten eine Erektion auf. Die Wirkung hält etwa eine Stunde lang an.
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Was kann bei der Schwellkörper-Autoinjektionstherapie schief gehen?
Normalerweise geht bei der Schwellkörper-Autoinjektionstherapie nichts schief. Das Verfahren muss zuvor unter Anleitung eines Facharztes erlernt werden, kann dann aber in aller Regel gut allein durchgeführt werden.
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Tut die Schwellkörper-Autoinjektion weh?
Normalerweise nicht. Für viele Männer hört sich die Vorstellung, sich etwas in den Penis zu spritzen, zwar furchterregend an. Die bei der Schwellkörper-Autoinjektionstherapie verwendete Nadel ist aber so dünn, dass man von dem Einstich fast nichts merkt.
Was versteht man unter einer Schwellkörper-Autoinjektionstherapie?
Bei der Schwellkörper-Autoinjektionstherapie spritzt man sich vor dem Geschlechtsverkehr eine gefäßerweiternde Substanz in den Schwellkörper des Penis. Das hört sich schlimmer an als es ist. Die dafür verwendete Kanüle ist extrem dünn, das Einspritzen tut normalerweise nicht weh.
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Warum darf das Potenzmittel Sildenafil (Viagra®) nicht zusammen mit Nitratsprays gegen Herzbeschwerden eingenommen werden?
Sildenafil (besser bekannt unter dem Handelsnamen Viagra®) kann den Blutdruck senken. Für Männer mit koronarer Herzkrankheit oder Angina pectoris, die Nitratsprays anwenden, ist Sildenafil deshalb verboten. Denn in der Kombination kann es zu einem lebensbedrohlichen Blutdruckabfall kommen.
Wie schnell wirkt Yohimbin bei Potenzproblemen?
Der pflanzliche "erektionsfördernde" Wirkstoff Yohimbin bietet keine Soforthilfe. Erst wenn das Aphrodisiakum über zwei bis drei Wochen regelmäßig eingenommen wird, ist mit einem Effekt zu rechnen.
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Kann es unter Yohimbin zu Nebenwirkungen kommen?
Ja, Yohimbin kann wegen seiner aktivierenden Wirkung unter anderem zu Nebenwirkungen wie Unruhe, Herzrasen, Schlafstörungen, Zittern, Schwindel und Übelkeit führen. Das gilt insbesondere, wenn man dazu noch reichlich Kaffee trinkt, also in Kombination mit Koffein.
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Woher stammt das pflanzliche Aphrodisiakum Yohimbin?
Der Wirkstoff Yohimbin wird aus Baumrinde gewonnen. Es handelt sich um die aus Westafrika stammende Rinde des dort heimischen Baumes Pausinystalia yohimbe sowie verwandter Bäume.
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Was für ein Potenzmittel ist Yohimbin?
Yohimbin ist ein pflanzlicher Wirkstoff, der aus der Yohimberinde gewonnen wird. Yohimbin fördert bei Männern das Steifwerden des Penis' sowie das sexuelle Verlangen.
Warum beeinflussen Entwässerungsmittel die Potenz negativ?
Viele Entwässerungsmittel (Diuretika) senken die Menge des männlichen Geschlechtshormons Testosteron.
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Darf man Viagra® und ähnliche Mittel gegen Potenzprobleme auch dann anwenden, wenn man Herz-Kreislauf-Tabletten einnimmt?
Meistens ja, allerdings gibt es Ausnahmen. Sie sollten das deshalb in jedem Fall mit Ihrem behandelnden Arzt absprechen.
Was soll man tun, wenn ein Blutdrucksenker die Erektionsstörungen verursacht?
Zunächst einmal muss natürlich herausgefunden werden, ob tatsächlich das Medikament Ursache der sexuellen Funktionsstörung ist. Deshalb sollte der erste Schritt ein Gespräch mit dem behandelnden Arzt sein.
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Welche Herz-Kreislauf-Medikamente können die Erektionsfähigkeit beeinträchtigen?
Für Potenzstörungen können Medikamente zur Entwässerung (Diuretika), Betablocker, ACE-Hemmer und Kalziumantagonisten verantwortlich sein. Allerdings ist diese Nebenwirkung eher selten.
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Wie kann man die erektile Dysfunktion aufgrund einer Arteriosklerose behandeln?
Wenn tatsächlich Durchblutungsstörungen aufgrund einer Arteriosklerose die Ursache der erektilen Dysfunktion sind, dann muss es primär darum gehen, die Risikofaktoren und Ursachen der Arteriosklerose auszuschalten. Dies sind vor allem Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung, Rauchen und Übergewicht.
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Können Erektionsstörungen Vorboten einer Herzerkrankung sein?
Ja. Sexuelle Störungen sind bei Männern, die an der koronaren Herzkrankheit (Abkürzung: KHK; Verkalkung der Herzkranzgefäße) leiden, häufig. Denn die Arteriosklerose tritt oft nicht nur an den Herzkranzgefäßen auf, sondern auch in den Arterien des Penis und der Schwellkörper.
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Was für ein Wirkstoff ist Sildenafil?
Sildenafil gehört zu den sogenannten selektiven Phosphodiesterasehemmern. Der Wirkstoff soll über eine Durchblutungssteigerung im Penis zu einer verbesserten Erektionsfähigkeit führen.
Was sind selektive Phosphodiesterasehemmer?
Selektive Phosphodiesterasehemmer sind Arzneimittel, die bei Erektionsstörungen eingesetzt werden. Was irgendwann mal mit Viagra begann, ist heute schon eine stattliche Medikamentenfamilie. Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil sind die bekanntesten Wirkstoffe.
Welchen Zweck haben Ultraschall oder Röntgen bei der Abklärung von Erektionsstörungen?
Ultraschall und Röntgenuntersuchungen kommen bei der diagnostischen Abklärung von Erektionsstörungen mitunter zum Einsatz, wenn eine Durchblutungsstörung als Ursache der erektilen Dysfunktion vermutet wird.
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Wozu dient der Schwellkörper-Injektions-Test?
Der Schwellkörper-Injektions-Test (SKIT) dient zur diagnostischen Abklärung von Erektionsstörungen. Dabei wird ein männliches Sexualhormon in den Penisbereich gespritzt und die Reaktion getestet.
Wozu dient die nächtliche Messung der unwillkürlichen Erektionen?
Fast jeder Mann kennt das: Nächtliche "unbeabsichtigte" Erektionen, die man eher per Zufall entdeckt, wenn man aufwacht. Bei der diagnostischen Abklärung von Erektionsstörungen, für die mit Basisdiagnostik keine Ursache gefunden wird, kann die Messung dieser unwillkürlichen Erektionen während der Nacht ein wichtiger Anhaltspunkt sein.
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Welche Untersuchungen nimmt der Arzt bei der Abklärung von Erektionsstörungen vor?
Die wichtigste diagnostische Maßnahme bei der Abklärung von Erektionsstörungen ist das ausführliche Gespräch. Oft kann der Arzt schon anhand der Umstände, unter denen es bei Ihnen zu Erektionsstörungen kommt, eingrenzen, was die Ursache ist.
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Wann genau spricht man eigentlich von "Erektiler Dysfunktion"?
Von einer erektilen Dysfunktion spricht man, wenn sich der Penis für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr nicht mehr ausreichend versteift oder die Erektion nicht ausreichend lange aufrecht erhalten werden kann.
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Welche Psychopharmaka können zu Erektionsstörungen führen?
In seltenen Fällen können Antidepressiva (Medikamente gegen Depressionen) sowie Beruhigungsmittel gegen Angstzustände (sogenannte Tranquilizer aus der Gruppe der Phenothiazine, Butyrophenone oder Thioxanthene) zu Problemen mit der Erektion führen.
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Stimmt es, dass Haarwuchsmittel die Erektionsfähigkeit vermindern können?
Ja. In seltenen Fällen kann es bei Behandlung mit dem Haarwuchsmittel Finasterid (Name des Wirkstoffs) zu Erektionsstörungen kommen.
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Stimmt es, dass Kortison die Erektionsfähigkeit vermindern kann?
Ja. In seltenen Fällen kann es bei Behandlung mit Kortison-Präparaten zu Erektionsstörungen kommen. Ob das passiert, hängt unter anderem von der Dosis und der Einnahmeform ab (Tabletten, Inhalationen, Salben). Bei hoch dosierten Tabletten ist die Wahrscheinlichkeit einer Erektionsstörung am größten.
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Welche Entwässerungsmittel (Diuretika) können zu Erektionsstörungen führen?
Unter Behandlung mit den Entwässerungsmitteln Thiazide und Spironolacton kann es in seltenen Fällen zu Erektionsstörungen kommen. Dies ist allerdings kein Grund, diese Medikamente (auch Diuretika genannt) nicht weiter einzunehmen, wenn sie vom Arzt verschrieben wurden.
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Welche Betablocker können Erektionsstörungen verursachen?
In seltenen Fällen kann es bei Behandlung mit den Betablockern Propranolol und Atenolol zu Problemen mit der Erektion kommen. Dies ist allerdings kein Grund, diese Medikamente nicht weiter einzunehmen.
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Welche blutdrucksenkenden Medikamente können Erektionsstörungen verursachen?
In seltenen Fällen kann es bei Behandlung mit den Blutdrucksenkern Clonidin und Dihydralazin zu Erektionsstörungen kommen. Das gilt auch für die Betablocker Propranolol und Atenolol. Dies ist allerdings kein Grund, diese Medikamente nicht weiter einzunehmen.
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Welche Herzmedikamente können zu Erektionsstörungen führen?
Unter Behandlung mit den Herzmedikamenten Digitalis, Propafenon und Verapamil kann es in seltenen Fällen zu Erektionsstörungen kommen. Dies ist allerdings kein Grund, diese Medikamente nicht weiter einzunehmen, wenn sie vom Arzt verschrieben wurden.
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Welche Magen-Darm-Mittel können zu Erektionsstörungen führen?
Die Antihistaminika (Histaminblocker) Cimetidin und Ranitidin. Beide führen therapeutisch zu einer Hemmung der Magensäureproduktion und -ausschüttung uns werden u.a. bei Sodbrennen, Magengeschwüren oder anderen säurebedingten Magen-Darm-Problemen eingesetzt.
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Welche Medikamente können zu Erektionsstörungen führen?
Es gibt eine ganze Reihe an Medikamenten, die zeitweise zu Erektionsstörungen führen können. Dazu gehören z.B.:
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Welche Ursache haben Erektionsstörungen beim jungen Mann meistens?
Bei jungen Männern liegt die Ursache für Erektionsprobleme meist im psychischen/emotionalen Bereich. Und mit jungen Männern meinen wir hier alle unter 50 Jahren.
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Was sind mögliche Ursachen von Erektionsstörungen?
Bei jungen Männern liegt die Ursache meist im psychischen/emotionalen Bereich (Stress, zu viel Leistungsdruck etc.). Körperlich bedingte Erektionsstörungen sind selten. Um so höher das Alter, um so mehr überwiegen dann körperliche Ursachen für die Erektionsschwäche.
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Was versteht man unter Impotentia generandi?
Mit Impotentia generandi wird die Zeugungsunfähigkeit beim Mann bezeichnet. Sie hat nichts mit der Erektionsfähigkeit zu tun, sondern sagt generell aus, dass eine Sterilität vorliegt.
Was versteht man unter Impotentia coeundi?
Impotentia coeundi ist der medizinische Fachbegriff für eine Erektionsstörung, die verhindert, dass der Geschlechtsakt normal ausgeübt werden kann. Dem betroffenen Mann gelingt es nicht, eine ausreichend harte und anhaltende Erektion zu bekommen, um mit der Frau schlafen zu können.
Wie häufig sind Erektionsstörungen?
Sehr viel häufiger als man gemeinhin annimmt. Exakte Zahlen liegen naturgemäß nicht vor, weil viele betroffene Männer nicht über ihre Probleme sprechen.
Erektionsstörungen
Eine erektile Dysfunktion – Abkürzung ED, auch Erektionsstörung, Potenzstörung, veraltet: Impotentia coeundi (von lat. coire „zusammengehen“, „sich begatten“, vgl. Koitus), im Volksmund auch Impotenz ist eine Sexualstörung, bei der es einem Mann über einen gewissen Zeitraum hinweg in der Mehrzahl der Versuche nicht gelingt, eine für ein befriedigendes Sexualleben ausreichende Erektion des Penis zu erzielen oder beizubehalten.
Ursachen und Diagnose
Organische Ursachen für die erektile Dysfunktion sind oftmals Rauchen, Alkoholkonsum, Zuckerkrankheit, Bluthochdruck, Operationen, Verletzungen am Schwellkörper. Dabei kommt es oft zu Schädigungen von Blutgefäßen oder Schwellkörpern.
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